51 Titel und 21 Weltrekorde

Das Jahr von Kraftsportler  Mieczyslaw Maczka

Hoch die Arme: Nach seinen erfolgreichen Versuchen wurde Mieczyslaw Maczka (links) von einem Kampfrichter aus Luxemburg beglückwunscht.

Großalmerode – „Vor gut zwölf Monaten hätte ich niemals daran geglaubt, dass ich meine bis dahin erreichten Leistungen noch verbessern würde, doch das Jahr 2019 war einfach purer Wahnsinn“, sagt Mieczyslaw Maczka. Bei welchen Wettkämpfen der 65 Jahre alte Kraftsportler aus Großalmerode auch antrat, mit mehreren Trophäen fuhr er stets nach Hause.

Es war ein für Maczka erfolgreiches und unvergessliches Jahr. Insgesamt 51 Titel bei deutschen Veranstaltungen sowie Welt- und Europameisterschaften stehen auf seiner Liste. Dazu stellte Maczka noch 21 Weltrekorde allein im vergangenen Jahr auf. „Bei derart vielen Erfolgen verliere ich langsam auch schon den Überblick“, sagt der Senior mit einem schmunzelnden Unterton.

Den Vogel schoss Mieczyslaw Maczka vor einigen Wochen bei den gemeinsamen Welt- und Europameisterschaften in Wien ab. Bei acht Starts im Kraftdreikampf mit und ohne Equipment sowie im Kniebeugen und Kreuzheben sammelte er acht WM-Titel und wurde achtfacher Europameister. „Besser geht es nicht. So etwas ist nicht mehr zu toppen“, sagte der stolze Großalmeröder nach den viertägigen, kräfteraubenden Wettkämpfen in der Donaustadt.

Doch Mieczyslaw Maczka hat noch nicht genug. Künftig will er noch Stefan Sochanski übertreffen. Als lebende Kraftdreikampf-Legende sammelte der Pole bisher 130 Titel bei Welt- und Europameisterschaften sowie im Weltcup. „Symbolisch haben er und ich um ein kleines Bier gewettet, dass ich diese Zahl übertreffe“, sagt Maczka. Für ihn waren es bisher 79 Titel, und in diesem Jahr greift er dann wieder an.  eki

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