26:21-Sieg - Eingewechselter BSA-Spieler bringt Handballer entscheidend nach vorn

Joker Hasselbach sticht

Hart attackiert: Unsanft gestoppt wird BSA-Angreifer Alexander Klingmann (Mitte) von den beiden Eschwegern Lukas-Paul Beyer (links) und Janik Hagen. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem 26:21 (11:10)-Erfolg gegen den Kreisrivalen Eschweger TSV II festigten die Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf ihren sechsten Tabellenrang in der Bezirksliga A. Die ETSV-Reserve dagegen steckt als Vorletzter weiterhin mitten im Abstiegskampf.

Wie beim Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften nicht anders zu erwarten, bekamen die weit über 100 Zuschauer in der Eilse-Sporthalle kein technisch hochklassiges, dafür aber ein kampfbetontes und packendes Spiel zu sehen. Vor allem im ersten Durchgang zeigte sich der Außenseiter aus der Kreisstadt dabei als ebenbürtiger Gegner, der vor allem vom starken Auftritt seines Torhüters Tobias Gleim profitierte. Mit zahlreichen erstklassigen Paraden brachte Gleim die BSA-Werfer immer wieder zur Verzweiflung und sorgte dafür, dass die Partie zur Halbzeit noch völlig offen war.

Als der Spielstand nach 41 Minuten beim 14:14 immer noch ausgeglichen war und man auf Seiten der Gastgeber anfangen musste, ernstlich um den fest eingeplanten Sieg zu zittern, brachte Trainer Sebastian Neuenroth zum ersten Mal Lukas Hasselbach ins Spiel. Ein genialer Zug, wie sich zeigen sollte. Mit drei Treffern in Folge brachte der Rechtsaußen sein Team quasi im Alleingang mit 17:14 in Front – ein Vorsprung, den sich die Kurstädter nun nicht mehr aus der Hand nehmen ließen.

Lediglich einmal gelang es den Gästen noch mal auf zwei Tore heranzukommen (20:22/55.). Und als Alexander Klingmann, neben Julian Scharff bester Werfer seiner Mannschaft, zwei Minuten vor Schluss bei offener Manndeckung der Gäste das 25:21 erzielte, war der Drops endgültig gelutscht.

„Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir über 60 Minuten das bessere Team waren, aber wir sind einfach viel zu leichtfertig mit unseren Chancen umgegangen“, sah Sebastian Neuenroth den Grund, warum der Sieg so lange auf der Kippe stand. Sein Gegenüber Marcus Henkel, zeigte sich trotz der Niederlage einigermaßen zufrieden. „Wir haben stark angefangen, dann am Ende leider etwas nachgelassen, aber insgesamt unseren Aufwärtstrend bestätigt“, sagte Eschweges Spielertrainer, der kurz vor Schluss wegen der dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen hatte. Auch Henkel sah das Manko seiner Mannschaft in der eher schwachen Chancenverwertung. „Und dann waren die TSGer gerade bei den Fouls etwas cleverer als wir“, so Henkel.

Tore BSA: Scharf (7), Amlung (2), Klingmann (6), Fischer (3), Hasselbach (4), Roselieb (1), Noll (3/1).

Tore ETSV II: Henkel (1), Heppmann (3), Gogolla (8), Beyer (7/3), Strauß (2/1).

Rote Karte: Marcus Henkel (ETSV/drei Zeitstrafen). (per)

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