FUSSBALL-GRUPPENLIGA SG Klei/Hun/Doh verliert 1:3 gegen Lichtenauer FV

Jan Kaufmann erzielt an seinem Geburtstag zwei Tore beim 3:1-Sieg des Lichtenauer FV

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Der 15. Saisonsieg ist perfekt: Die Spieler des Lichtenauer FV feiern den Treffer zum 3:1 durch Mathias Tadeis Gambetta (Nr. 11).

Wie bereits im Hinspiel gewinnt der Lichtenauer FV auch das Rückspiel bei der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach mit 3:1.

Was soll denn das für eine Regelung sein? Schiedsrichter Nico Eberhardt schaute ein wenig verdutzt in die Runde, als er 40 Minuten vor dem Anpfiff des Derbys von der speziellen Regelung hörte. Denn die Partie zwischen der SG Klei/Hun/Doh und dem Lichtenauer FV sollte nicht nur als Wertung in die Fußball-Gruppenliga einfließen, sondern gleichzeitig auch den Teilnehmer für das Halbfinale im AKE-Pokal ermitteln. Dass der LFV mit dem 3:1 (1:1)-Erfolg somit gleichzeitig auch ein Viertelfinalduell im Kreispokal gewann, war für den Unparteiischen aus Edermünde neu.

Direkt nach dem Anpfiff verschaffte sich Eberhardt aber erst einmal Respekt. Innerhalb von nur vier Minuten kassierten bei den Gastgebern erst Thorben Rippel (1.) und dann Kapitän Kevin Becker Gelbe Karten. Bis zur Pause folgten drei weitere Verwarnungen in einer umkämpften, aber immer fairen Partie.

Mit Unverständnis reagierten viele Spieler und Zuschauer auf die Tatsache, dass vor dem Derby noch eine Kreisliga A-Partie der zweiten Mannschaft auf dem Rasenplatz stattfand. An einigen Stellen war der Platz deshalb sehr tief, an anderen schwammig und rutschig. Dennoch drückten beide Teams mächtig aufs Gas. Bereits in der zweiten Minute war Jakub Swinarski LFV-Verteidiger Alexander Dietz entwischt, sein Schuss aus spitzem Winkel strich aber knapp am Pfosten vorbei.

Ein Freistoß von Johannes Jank leitete das 1:0 (26.) ein. Im Lichtenauer Strafraum kam Florian Baldauf freistehend zum Kopfball, der rechts oben und unhaltbar für Gheorghi Bantis einschlug – das erst elfte Gegentor im 16. Spiel des Tabellenführers.

Doch auf der Gegenseite erlebte nur drei Minuten später auch Tim Behnke ein gänzlich ungewöhnliches Gefühl. Denn als KHD-Verteidiger Thorben Rippel einen Ball direkt vor die Füße von Jan Kaufmann klärte, ließ sich der Mittelfeldspieler an seinem 29. Geburtstag nicht zwei Mal bitten. Von der Strafraumgrenze schlenzte Kaufmann das Kunstleder zum 1:1 ein.

Danach nahm das rasante Tempo stetig ab. Und nach dem Seitenwechsel verlief das Derby dann einseitig. Denn dem Offensivelan des Spitzenreiters begegneten die Gastgeber zwar weiterhin mit viel Kampf und Einsatz, echte Chancen konnte sich der Vorjahresfünfte aber nicht mehr erspielen. Dafür drehten die Gäste noch einmal auf. Einen Abpraller von Tim Demus verwertete Kaufmann nach einer Stunde Spielzeit aus spitzem Winkel zu seinem zweiten Geburtstagstor. Und 15 Minuten vor dem Ende war es schließlich Mathias Tadeis Gambetta, der mit seinem zwölften Saisontor den Deckel draufmachte – und der Schiedsrichter Eberhardt vor einer Premiere bewahrte. Denn bei Gleichstand hätte es anschließend noch ein Elfmeterschießen für die Pokalwertung gegeben.

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