Großalmerodes Altherren-Kicker beim eigenen Hallenturnier auf Platz eins

Abgezogen: Der im Spiel zweimal erfolgreiche Torschütze Heiko Frankenstein (Zweiter von links) vom FC Großalmerode erzielt hier die 1:0-Führung im Halbfinale gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. Links Boris Schäfer, rechts Lutz Hilmes. Fotos: per

Großalmerode. Riesenjubel herrschte am Samstag bei den Altherren-Fußballern des FC Großalmerode. Durch einen 5:4-Finalerfolg nach Neunmeterschießen gegen den polnischen Gast Elita Lubin sicherte sich das Team Sieg beim eigenen Dieter-Oetzel-Gedächtnisturnier.

Damit trat der FC Großalmerode die Nachfolge von Titelverteidiger SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach an, die man zuvor im Halbfinale mit 2:0 bezwungen hatte.

Mit zwei klaren Siegen (5:1 über die SG Wickenrode/Helsa und 4:0 über Reichensachsen) sowie einem 3:3-Unentschieden gegen den starken TSV Hertinghausen war der FCG hinter den Heringhäusern als Zweiter der Vorrunden-Gruppe A ins Halbfinale eingezogen.

In der Gruppe B hatten die favorisierten Polen aus Lubin den Start zunächst etwas verschlafen. Nach einem 1:2 gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach drehten sie jedoch mächtig auf und schafften durch ein 2:1 gegen den FC Hebenshausen und ein 9:0 gegen den SSV Witzenhausen genau wie die Großalmeröder als Tabellen-Zweiter den Sprung ins Halbfinale.

Dort hatte es der Gastgeber dann zunächst mit dem Titelverteidiger aus Kleinalmerode zu tun. In einer ausgeglichenen Partie war dabei Großalmerodes Heiko Frankenstein das Zünglein an der Waage. Weil auf der anderen Seite FC-Keeper Alexander Alt seinen Kasten komplett sauber hielt, hieß es am Ende 2:0 und der FCG stand als erster Finalteilnehmer fest.

Im zweiten Semifinale knüpfte Elita Lubin nahtlos an die guten Leistungen der letzten beiden Vorrundenspiele an und zog ebenfalls durch ein 2:0 gegen sichtlich enttäuschte Hertingshäuser ins Endspiel ein. Nachdem sich die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach dann im kleinen Finale durch ein souveränes 4:1 über den TSV Hertingshausen den Frust vom Halbfinal-Aus von der Seele geschossen und zumindest einen Platz auf dem Podest gesichert hatte, ging es im Finale noch einmal richtig zur Sache. Arkadius Cwik brachte den FC Großalmerode früh mit einem platzierten Distanzschuss in Führung, die die Polen aber postwendend ausglichen.

In der 9. Minute überwand Cwik zum zweiten Mal den polnischen Keeper, doch kurz darauf musste auch Alexander Alt wieder hinter sich greifen. Nachdem der FC-Keeper seiner Mannschaft in der Schlussphase mit mehreren tollen Paraden das Remis gerettet hatte, wurde er im entscheidenden Neunmeterschießen sogar zum Matchwinner.

Während die Großalmeröder Cwik, Stöber und Schill vom Punkt aus trafen, parierte Alt die ersten beiden Schüsse. Als dann der letzte Neunmeter der Polen gegen den Pfosten klatschte, kannte die Freude bei den Gastgebern keine Grenzen mehr. (per)

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