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KHD kassiert herbe 1:5-Klatsche gegen den Tabellenletzten Willingen

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Von: Andreas Arens

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Keinen guten Stand gegen den bisherigen Tabellenletzten: Johannes Jank (rechts, gegen Willingens Florian Heine) und seine SG KHD kassierten eine 1:5-Heimpleite im Abstiegskampf.
Keinen guten Stand gegen den bisherigen Tabellenletzten: Johannes Jank (rechts, gegen Willingens Florian Heine) und seine SG KHD kassierten eine 1:5-Heimpleite im Abstiegskampf. © Moritz Ziegler

Frostige Zeiten bei der SG KHD: Der Fußball-Verbandsligist kassierte am Sonntagnachmittag bereits die sechste Schlappe in Serie. Sogar der Tabellenletzte Willingen war beim 1:5 eine Nummer zu groß für die SG.

Hundelshausen – Minutenlang saß KHD-Coach Goran Andjelkovic auf der Trainerbank und starrte auf das Spielfeld. Das, was er am Sonntagnachmittag von seiner SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach geboten bekommen hatte, machte ihn fassungslos: 1:5 (1:2) gegen den SC Willingen, zuvor Tabellenletzter der Fußball-Verbandsliga. Die Stimmung wird – wie die Temperaturen auf dem Sportplatz in Hundelshausen – frostig bei der SG KHD so kurz vor der Winterpause.

„Wir spielen wie der Absteiger Nummer eins, machen haarsträubende Fehler und haben viel zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung“, beurteilte Andjelkovic den Zustand seiner Mannschaft. Bezeichnend auch: die Auswechslungen der ganz erfahrenen Kalle Theune und Özkan Beyazit nach rund einer Stunde. „Es ist schwer, eine verunsicherte Mannschaft zu führen, wenn du selbst nicht gut drauf bist“, sagte der Coach über seine Leader.

Aber nicht nur die stehen völlig neben sich, wie das Desaster gegen Willingen zeigte: Kaum Durchschlagskraft in der gegnerischen Hälfte – der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 1:1 von Johnny Schäfer (35. Minute) war letztlich eine Einzelaktion – und in der zweiten Hälfte auch eine ganz schwache Defensiv-Leistung machten das 5:1 für die Gäste am Ende verdient.

Wobei die Willinger auch Glück hatten, als der Schiedsrichter vor dem 1:2 kein Foul und Freistoß für KHD pfiff. So konnte Fynn Butterweck seinen SC kurz vor der Pause in Führung bringen – und der SG den letztlich entscheidenden Tiefschlag versetzen.

Denn in Hälfte zwei wirkten die Hausherren wie gelähmt. Christian Kuhnhenne mit einem Dropkick aus 25 Metern in den Winkel (58.) sowie Jonathan Vach (80.) und erneut Butterweck (88.) in der Schlussphase schraubten das Ergebnis beinahe spielerisch in die Höhe.

„So holst du in der Verbandsliga keinen Punkt mehr“, konstatierte Andjelkovic, der die Winterpause herbeisehnt. „Nächste Woche gegen Johannesberg wird noch einmal schwer, aber ich hoffe, dass uns die zwei Monate Pause dann helfen.“ Im Moment sei bei der Mannschaft kaum Dynamik und Engagement auf dem Platz zu erkennen, auch er selbst fühle sich leer, bekannte der Coach, der angesichts von sechs Pleiten in Folge aber weiß: „Es wird verdammt schwer, das aus den Köpfen zu bekommen.“

SG KHD: Wiegand – Oppermann, Matetzki, Demus, Schinzel (84. Akcay) – Schäfer (87. Weska), Theune (65. Rippel), Bazzone, Jank – Foit (79. Lange), Beyazit (52. Despotovic).

Tore: 0:1 S. Müller (13.), 1:1 Schäfer (35.), 1:2, 1:5 Butterweck (42., 88.), 1:3 Kuhnhenne (58.), 1:4 Vach (80.).

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