25:27 - Knapp an Überraschung vorbei

BSA-Handballer trotzen Favorit MSG Bebra/Lispenhausen über weite Strecken

Stark verbessert: Mit sechs Toren war Julian Scharff (am Ball) erfolgreichster Werfer der TSG Bad Sooden-Allendorf. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Nur knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei schrammten am Samstag die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf bei der 25:27 (13:13)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten MSG Bebra/Lispenhausen.

Obwohl mit Alexander Klingmann, Lukas Hasselbach, Matthias Noll und Toni Neuenroth gleich vier Leistungsträger fehlten, präsentierten sich die Gastgeber deutlich verbessert gegenüber der schwachen Vorstellung gegen Schlusslicht Fritzlar eine Woche zuvor. In der Anfangsphase konsequent die sich bietenden Chancen nutzend, erarbeiteten sich die Kurstädter schnell eine 5:2-Führung (7.). Die in dieser Saison erst ein einziges Mal bezwungenen Gäste hielten dagegen und arbeiteten sich wieder heran.

Besonders die Einwechslung von Torwart Danny Klöppel, an dem sich die TSG-Werfer immer wieder die Zähne ausbissen, zeigte Wirkung. Da auf der anderen Seite jedoch Marcus Soter im Tor der Gastgeber ebenfalls einen Sahnetag erwischte, war die Partie beim Stand von 13:13 zur Halbzeit völlig offen. Nachdem zu Beginn des zweiten Spielabschnitts die Führung zunächst ständig gewechselt hatte, schwanden bei der Neuenroth-Sieben langsam die Kräfte. Kein Wunder, nahm der Trainer mangels echter personeller Alternativen doch während der gesamten 60 Minuten nicht eine einzige Auswechslung vor. „Hätte ich einen der A-Jugendlichen gebracht, die noch nie mit der Männermannschaft gespielt haben, dann wären wir komplett eingebrochen“, sagte er anschließend.

Umso dankbarer zeigte sich Neuenroth, dass sich die Jungs überhaupt zur Verfügung gestellt hatten und seine Entscheidung auch mit trugen. „Ihre Zeit wird definitiv noch kommen“, sagte er. Wie hoch die Leistung der Kurstädter einzuschätzen ist, zeigt der Umstand, dass sie trotz eines 21:24-Rückstands vier Minuten vor Schluss noch einmal alle Kräfte mobilisierten und den Rückstand noch einmal auf einen Treffer verkürzten. Am Ende jedoch mussten sich die Gastgeber mit der Feststellung trösten, alles aus sich herausgeholt und dem haushohen Favoriten bis zum Schluss die Stirn geboten zu haben. „Und damit kann ich sehr gut leben“, war auch Sebastian Neuenroth richtig stolz auf seine Jungs.

Tore TSG: Scharff (6), Vogeley (3), Amlung (4/3), Roselieb (3), Fischer (5), A. Neuenroth (4). (per)

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