FC Großalmerode will mit beständigen Leistungen zurück zu früherer Qualität

Neue Gesichter: FC Großalmerodes Trainer Osman Duygu inmitten weiterer Hoffnungsträger. Hinten von links: Michael Claßen, Osman Duygu, Michel Frankenstein. Vorn von links: Sebastian Becker, Timon Markert, Bastian Thiele. Es fehlen: Remi Penkalla, Markus Nowak und Markus Witzke. Foto: eki

Großalmerode. Neue Saison und hoffentlich neues Glück für den FC Großalmerode in der Fußball-Kreisoberliga.

Auch nach dem Abstieg aus der Gruppenliga setzen die Tonstädter auf ihren langjährigen Trainer Osman Duygu, der eine Mischung aus erfahrenen und jüngeren Kickern zu einer schlagkräftigen Einheit formen soll. Das Zauberwort heißt dabei Kontinuität. „Primär geht es uns in der kommenden Saison nicht um einen Spitzenplatz. Wir wollen erst einmal versuchen, Stabilität und Konstanz in die Leistungen zu bekommen“, sagt FC-Vorsitzender Jürgen Baumann.

Genau dies gab‘s beim Absteiger in der zurückliegenden Serie nicht. Neben der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff (nur 23 Tore in 30 Spielen) warfen etliche Verletzungen den Fußballclub schon nach den ersten Spielen aussichtslos zurück. Eine Flut von Ausfällen, die weder Baumann noch Trainer Duygu nach eigenen Worten zuvor jemals erlebt hatten. „Wir wollen mit spielerischen Mitteln zurück an die Spitze, doch die Förderung dieser Qualitätsmerkmale benötigt Zeit“, erklärt Duygu.

Seit sechs Jahren ist er in Großalmerode im Trainergeschäft, erlebte dabei Höhen und Tiefen und greift nun nochmals an. „Die Aktionen einer Mannschaft sollen nicht auf einen einzelnen Akteur zugeschnitten sein. Prekäre Situationen im Spiel müssen mit Team- und Laufarbeit sowie präzisen Kurzpässen gelöst werden“, so Duygus Fußball-Philosophie.

Dabei sollen auch neue Spieler dem nahezu unveränderten FC-Kader helfen. Mit Sebastian Becker und Michael Claßen (beider Lichtenauer FV) setzt man auf mehr Durchschlagskraft im Angriff, der noch verletzte Rückkehrer Remi Penkalla bringt Erfahrung aus den Begegnungen beim TSV Heiligenrode mit.

Viele Talente

Hinzu kommen mit Michel Frankenstein, Timon Markert, Bastian Thiele, Markus Nowak und Markus Witzke weitere Talente, die den Sprung in die erste Garnitur schaffen wollen. „Zunächst gilt es aber, den Druck von den Schultern der Spieler zu nehmen. Den hatten die in den vergangenen Jahren reichlich“, sagt Jürgen Baumann.

Die Entwicklung und Förderung der Talente unter Mithilfe der etablierten Kicker ist das Ziel einer Fußball-Familie wie sich der FC Großalmerode als Verein mit Männer-, Frauen- und vielen Nachwuchsteams sieht. „Jedenfalls freue ich mich schon auf die neue Saison mit vielen attraktiven Gegnern aus der Nachbarschaft“, sagt Duygu, der weiterhin auf die Unterstützung von Co-Trainer Markus Spannaus setzen kann.

Und der neue Spielausschuss-Obmann Lothar Schubert hat den Leistungsgedanken nicht aus den Augen verloren. „Der Anspruch muss da sein, jedes Spiel zu gewinnen. Vereine wie der FC Großalmerode sollten stets eine führende Rolle in der heimischen Fußball-Szene spielen“.

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