Europameisterschaften im Kraftsport

Fünf Titel und acht neue Weltrekorde für Ehepaar Maczka aus Großalmerode

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Weltrekord anerkannt: Mieczyslaw Maczka bei den Europameisterschaften in Jubelpose.

Wer rastet, der rostet. Unter dieses Motto stellen Kraftsportler Mieczyslaw Maczka und seine Frau Brigitte aus Großalmerode offenbar ihre zahlreichen, sportlichen Aktivitäten.

In Frauenau, einem beschaulichen Ort im Bayrischen Wald nur 20 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt, kamen für das Ehepaar nun weitere Titel im Bankdrücken und Kreuzheben sowie mehrere Weltrekorde hinzu.

„Für uns war das ein toller Abschluss des ersten Saisonteils, nachdem die Kräfte doch allmählich ausgingen“, sagt der erfolgsgewöhnte Tonstädter.

Und Mieczyslaw Maczka war stolz, richtig stolz sogar auf seine sich bei diesen Titelkämpfen in Top-Form präsentierende Ehefrau. „Wenn ich in Frauenau einen Hut dabei gehabt hätte, dann hätte ich ihn bei der Leistung von Brigitte gezogen“, erklärt der 64-Jährige, der seine Frau bei ihren Wettkämpfen betreute.

Stolze Sammlung: Die Zahl der Pokale und Urkunden beim Ehepaar Maczka wächst und wächst.

Tatsächlich sorgte die in der Wettkampfklasse 55+ bis 67,5 Kilogramm startende Brigitte Maczka für eine Höchstleistung nach der anderen, wurde dreifache Europameisterin in verschiedenen Disziplinen im Bankdrücken und Kreuzheben und stellte dabei gleich sechs Weltrekorde auf. „Das war einfach unglaublich“, sagt der Großalmeröder, nachdem seine Frau die Höchstleistungen im Kreuzheben ohne spezielle Ausrüstung auf 95 Kilogramm und im Kreuzheben mit Equipment auf 97,5 Kilogramm geschraubt hatte und dabei auch alle drei Titel verteidigte.

Weltrekorde im Kreuzheben

Für Mieczyslaw Maczka selbst sprangen zwei Europameisterschaften im Bankdrücken und Kreuzheben mit Equipment sowie zwei Vizetitel heraus.

Zudem schaffte er zwei Weltrekorde im Kreuzheben mit 142,5 und 150 Kilogramm. „Im Kreuzheben haben die Kampfrichter einen für alle Beobachter ungültigen Versuch meines Kontrahenten anerkannt. Diese Fehlentscheidung hat mich einen weiteren Titel gekostet“, sagt der Tonstädter. Dennoch traten er und seine Frau ohne Groll die Heimreise an. „Es waren anstrengende Wettkämpfe, aber es war auch eine sehr schöne Zeit. Wir haben alte Bekanntschaften gepflegt und neue gemacht“, so Maczka.

In den kommenden Wochen ist für die beiden Großalmeroder eine aktive Erholungszeit mit leichter sportlicher Betätigung angesagt, bevor dann der nächste Start bei den Weltmeisterschaften vom 20. bis 27. Oktober in der Slowakei geplant ist.

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