Handball-Bezirksliga A: HSG Jestädt/Grebendorf gewinnt deutlich mit 32:23

BSA im Kreisduell chancenlos

Grebendorf. Aus dem erhofften Sieg für die Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf wurde nichts. Im Kreisduell in der Bezirksliga A behielt die favorisierte HSG Jestädt/Grebendorf deutlich mit 32:23 (17:9) gegen die Mannschaft von Trainer Sebastian Neuenroth die Oberhand.

So sehr sich die Gäste in diesem Vergleich auch bemühten, dem starken Widersacher war an diesem Tag nicht beizukommen. Bei einem 17:9-Zwischenstand war die Partie für die Hausherren praktisch schon zur Pause entschieden.

Beide Teams scheuten schon in der Anfangsphase den harten Einsatz nicht. Bereits nach fünf Minuten hatte Schiedsrichter Deis (Schenklengsfeld) beim Stand von 2:2 bereits drei Zeitstrafen verteilt. In der Folge glätteten sich die Wogen etwas. Es kam mehr Spielfluss auf und die HSG Jestädt/Grebendorf dominierte dabei zumeist das Geschehen. Nach Treffern von Alexander Hobbie und Julian Triller gingen die Gastgeber sogar in Unterzahl mit 8:6 (15.) in Führung, und die gab des Team von Trainer Dennis Möller auch nicht mehr ab.

Wenig später kassierte BSA-Spieler Alexander Klingmann nach einem Foul eine Zeitstrafe und bekam wegen Meckerns gleich darauf noch die nächste hinzu. Die Überzahl nutzten die Hausherren nun zu vier Treffern in Folge zum 12:7-Zwischenstand. Jetzt war die HSG richtig in Fahrt und zog bis zur Halbzeit unaufhaltsam davon. Die zweite Hälfte begann schleppend. Nach knapp fünf Minuten erzielte Markus Namyslo das 18:9, stellte dann ihre Abwehr um und nahm BSA-Spielmacher Tim Vogeley in Manndeckung. Die Aktionen der Kurstädter waren ideenlos, während der Gegner mit schnellen Gegenstößen immer wieder zum Erfolg kam.

Bereits nach 40 Minuten war die Messe beim Stand von 23:12 für den Favoriten gelesen. Angesichts der klaren Führung schlichen sich nun vermehrt Fehler ins Spiel der Meinharder ein. BSA war in der Schlussviertelstunde ebenbürtig und vergab Chancen zu weiteren Treffern. Der für den gut aufgelegten HSG-Keeper Thomas Groß eingewechselte Stefan Schmidt erwischte ebenfalls einen starken Tag und parierte mehrere Bälle.

Die Bilanz von HSG-Coach Dennis Möller: „Das Ergebnis passt, mit dem Spielverlauf bin ich aber nicht ganz zufrieden. Trotzdem ein großes Kompliment an mein Team, das die Ausfälle gut kompensiert hat.“ Nicht zufrieden war hingegen TSG-Trainer Sebastian Neuenroth: „Dass es in der engen Grebendörfer Halle schwer wird, war uns schon vorher klar. Aber wie wir uns präsentiert haben, ist nicht in Ordnung. Die richtige Einstellung für so ein Spiel hat einfach gefehlt, vor allem in der Abwehr.“

HSG Jestädt/Grebend.: Groß, Schmidt - Sauer (2), Namyslo (6), Ebert (5), Ständer (5), Hiebenthal (1), Triller (4), Heyer, Hobbie (5/2, Schröder (4). TSG Bad Sooden-Allendorf: Dincel, Soter, Heinz - Scharff (4), Hottenroth (3), Noll (1/1), Vogeley (3/2), Klingmann (6), Fischer (3), Roselieb (2), Hasselbach (1).

Von Benjamin Brill

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