Kreisrivale SV Reichensachsen kommt

Lichtenauer FV darf Gegner nicht unterschätzen

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Seite-an-Seite: Ein Laufduell mit seinem Gegenspieler liefert sich hier Oleksandr Vasylchenko (rechts) vom Gruppenliga-Spitzenreiter Lichtenauer FV.

Hessisch Lichtenau - Mit acht Treffern zuletzt gegen den TSV Zierenberg betrieb der Lichtenauer FV zuletzt beste Eigenwerbung für das Heimspiel gegen den SV Reichensachsen in der Fußball-Gruppenliga.

„Mit dem Kreisrivalen bekommen wir es am Samstag um 15 Uhr aber mit einer Mannschaft mit einem ganz anderen Leistungsvermögen zu tun“, weiß Erkan Kilci. Erst am vergangenen Samstag konnte sich Lichtenaus sportlicher Leiter von den Qualitäten des nächsten Konkurrenten überzeugen, der beim 4:1-Erfolg gegen den SV Kaufungen brillierte.

Und Kilci sah auch schon die Handschrift des neuen SVR-Trainers Rafal Klajnszmit, der seine Elf glänzend auf die Kaufunger eingestellt hatte. „Reichensachsen hätte diese Partie mit seinen schnellen Stürmern Marius Jung und Patrick Röder auch noch höher gewinnen können. Da kommt richtig Geschwindigkeit auf unsere Abwehr zu, die von Anfang an hellwach sein muss“, so Kilci.

Mit erst zwölf Punkten in 13 Spielen verkaufte sich der Tabellenzwölfte bisher deutlich unter Wert. „Mit Klajnszmit wird es aufwärts gehen, schließlich hat unser Gegner reichlich Spieler mit Verbandsliga-Erfahrung in den Reihen“, sagt Kilci.

Für den ehemaligen Eschweger Coach Klajnszmit gibt es morgen ein Wiedersehen mit den neuen Lichtenauer Kickern Jan Kaufmann, Mathias Tadeis Gambetta und den Vidal-Brüdern Cristian und Dadah, die in der vergangenen Serie noch bei Eschwege 07 aktiv waren. Auf dem Sportplatz an der Heinrichstraße ist also Hochspannung angesagt.

Trotz des Respekts vor dem nächsten Rivalen ist der souveräne Spitzenreiter aus Hessisch Lichtenau natürlich der Favorit. LFV-Spielertrainer Alexandru Cucu und seine Mitstreiter wollen im letzten Heimspiel der Vorrunde nochmals ein deutliches Zeichen setzen und den Vorsprung möglichst noch weiter ausbauen.

Einfach dürfte es ihnen der Gegner, in dessen Aufgebot drei Fußballer aus Tschechien stehen, sicherlich nicht machen, doch alles andere als ein Erfolg der Platzherren wäre schon eine Überraschung.

Zudem hat Alexandru Cucu keine Sorgen in personeller Hinsicht. Zwar ist der verletzte Außenverteidiger John Schneider nach wie vor nicht dabei und auch Tobias Aksamit fehlt aus beruflichen Gründen, doch alle anderen Mannschaftskameraden sind einsatzbereit.  eki

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