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Lichtenauer FV peilt gegen Eichenzell den zweiten Sieg in Serie an

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Von: Andreas Arens

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Wird dem Lichtenauer FV dieses Mal fehlen: Sinan Üstün (links, hier gegen Willingens Sean Querl). Ansonsten sieht die Personallage vor dem Eichenzell-Spiel wieder besser aus beim LFV.
Wird dem Lichtenauer FV dieses Mal fehlen: Sinan Üstün (links, hier gegen Willingens Sean Querl). Ansonsten sieht die Personallage vor dem Eichenzell-Spiel wieder besser aus beim LFV. © Moritz Ziegler

„Go with the Flow“ lautet der Titel eines Songs der kalifornischen Alternative-Rock-Band Queens of the Stone Age. Nach einem ähnlichen Leitsatz will möglichst auch der Fußball-Verbandsligist Lichtenauer FV verfahren.

Hess. Lichtenau – Sprich: Den Flow des gewonnen Auswärtsspiel bei Barockstadt Fulda-Lehnerz II (3:2) in den kommenden Begegnungen nutzen. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Denn am Sonntag (15 Uhr) trifft der LFV auf dem heimischen Kunstrasen mit dem FC Eichenzell erneut auf eine fußballerisch gute Mannschaft.

Das Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen in Fulda haben die Lichtenauer also erfolgreich abgeschlossen, auch am Gründonnerstag im Kreispokal beim SV Reichensachsen wird auf dem eigentlich ungeliebten künstlichen Geläuf gespielt. Da dient das Duell mit Eichenzell zugleich als eine Generalprobe, denn auch zu Hause gewöhnt sich der LFV an den Kunstrasenplatz an der Hopfelder Straße. Der Rasenplatz ist momentan nämlich nicht bespielbar und wird folglich auch nicht für Trainingszwecke genutzt.

Unabhängig davon bewiesen die Lichtenauer am Mittwochabend erneut, dass sie gegen mitspielende Mannschaften deutlich besser aussehen als gegen sehr defensiv orientierte Teams. „Gegen tief stehende Gegner müssen wir uns definitiv etwas überlegen“, sagt Erkan Kilci, Sportlicher Leiter des LFV. Eichenzell schätzt er aber trotz der mageren Punkt- und Torausbeute (19 Zähler und 19 Treffer in 19 Partien) als einen Gegner ein, der die Dinge fußballerisch lösen will.

Das kommt den Lichtenauern also entgegen. Genauso wie das sich langsam lichtende Lazarett. Mit Alex Dietz kehrt ein wichtiger Defensiv-Mann zurück. Auch Jan Kaufmann wird am Sonntag nach überstandener OP voraussichtlich wieder im Kader stehen. Urlaubsbedingt fehlen wird dagegen Sinan Üstün.

Neben der Hochstimmung nach dem Sieg bei der Barockstadt-Reserve inklusive des gefeierten Geburtstagshelden Sergiu Fondos, der sich an seinem 38. Ehrentag zudem in die Torschützenliste eintrug, gibt es auch gute Neuigkeiten an der Torhüter-Front. Alfred Biserkin, der den bis Saisonende ausfallenden Kapitän Gheorghi Bantis vertritt, zeigte in Fulda ein glänzende Doppel-Parade. Die für Keeper so wichtige Spielpraxis macht sich also positiv bemerkbar.

Neben Biserkin und Fondos verdienten sich am Mittwochabend auch die Mittelfeldspieler Haris Ljatifi und Alexandru Cucu Bestnoten. Wenn jetzt noch der so wichtige Jan Kaufmann zurückkehrt, spricht also nichts dagegen, dass der LFV wieder so richtig in den Flow kommt. „Wir wollen endlich mal wieder zwei Spiele hintereinander gewinnen“, sagt Kilci passend dazu. Und die Chancen, das erstmals seit Oktober wieder zu schaffen, stehen gegen Eichenzell gut. Das Hinspiel gewann der LFV mit 4:0 – der höchste Saisonsieg.

Von Andreas Arens

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