Heimpleite gegen SC Willingen

0:1 - Ein Dämpfer für den Lichtenauer FV

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Kein Glück im Abschluss: Auch Marius Jung (am Ball) brachte das Kunstleder nicht im SCW-Tor unter.

Nein, einen echten Vorwurf konnte man den Fußballern des Lichtenauer FV am Mittwochabend nicht machen.

Im Heimspiel gegen den SC Willingen versuchten sie alles. Fast 60 Minuten rannten sie auf dem Kunstrasenplatz vergeblich an, suchten ihr Glück mit spielerischen Mitteln. In der letzten halben Stunde packte das Team von Trainer Rafal Klajnszmit dann die Brechstange aus – vergeblich. Mit dem 0:1 (0:1) kassierte der furios gestartete Aufsteiger die erste Niederlage in der Verbandsliga.

„Wir hätten noch fünf Stunden spielen können, ein Tor hätten wir vermutlich nicht geschossen“, sagte Lichtenaus Sportlicher Leiter Erkan Kilci über das größte Manko der Gastgeber an diesem Abend: die Chancenverwertung.

Die dickste Möglichkeit zum Punktgewinn vergab Vasilije Radenovic. Nach toller Vorarbeit von Christian Vidal Gadea schoss er das Kunstleder freistehend aus zehn Metern an den Pfosten (66.), den Nachschuss jagte Pascal Itter in den Lichtenauer Nachthimmel. „Der muss rein“, meinte Kilci. Der eingewechselte Mathias Tadeis Gambetta (56.), Marius Jung (64.(82./83), Nicolai Lorenzoni (85.) und Tadeis Gambetta (74./ 76.) scheiterten allesamt entweder an ihren Nerven, oder am besten Mann auf dem Platz: Willingens Torhüter Yannick Wilke. „Der hat stark gehalten“, lobte Kilci.

Allerdings hatte der LFV auch nicht seinen besten Tag erwischt. Nach guten ersten zehn Minuten konnte sich der Aufsteiger bis zur Pause in der Offensive gar nicht mehr durchsetzen. Der SCW dagegen, der am vergangenen Samstag eine 0:5-Packung gegen Adler Weidenhausen kassiert hatte, spielte dagegen clever und abgeklärt. Enorm aggressiv und zweikampfstark ging in der Offensive fast alles über den agilen Sebastian Müller. Und über Yasin Dogan, der in der 22. Minute zum Tor des Tages traf. „Und das noch nicht einmal unverdient“, zeigte sich Kilci nach dem Schlusspfiff als fairer Verlierer.

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