Aufsteiger spielt bei der SG Johannesberg

Die erste Hürde für den Lichtenauer FV

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Die Liga ist neu, das Ziel bleibt gleich: Neuzugang Vasilije Radenovic (li.) tritt mit seinem LFV am Sonntag zum Spitzenspiel bei der SG Johannesberg an. 

Wer stoppt den Lichtenauer FV? Diese Frage stellten sich in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils die Gegner des überragenden Teams aus dem Werra-Meißner-Kreis – fast immer vergeblich.

Denn eine Antwort fanden die Kontrahenten nur sehr selten. Doch spätestens mit dem Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga dürfte dem LFV-Team nun erheblich mehr Gegenwind entgegen blasen. „Die Verbandsliga hat ein ganz anderes Niveau als die Gruppenliga“, warnt Lichtenaus neuer Trainer Rafal Klajnszmit vor der Partie seiner Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Johannesberg.

In den beide vergangenen Jahren stellten sich dem LFV kaum Mannschaften in den Weg. Sowohl beim Titel in der Kreisoberliga in der Saison 2018/19 als auch zuletzt bei der abgebrochenen Serie in der Gruppenliga kassierten die Lichtenauer jeweils nur eine Pleite. Niederlagen sind deshalb völlig ungewohnt.

Doch anders als noch in der vergangenen Serie ist der LFV jetzt ein Favorit unter mehreren. „Für mich ist Johannesberg der Top-Favorit auf den Aufstieg“, sagt Erkan Kilci. Das Team habe bereits in der vergangenen Saison um den Titel gespielt, habe einige sehr erfahrene Spieler in seinen Reihen, die das angepeilte Ziel Hessenliga bereits kennen, wie Lichtenaus Sportlicher Leiter betont. „Das wird wesentlich schwieriger werden als zuletzt gegen Sandershausen. Ich erwarte ein interessantes und spannendes Spiel.“

Und in dem hofft Trainer Klajnszmit auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannschaft. Beim Sieg im Pokalfinale und gegen Sandershausen habe schon vieles sehr gut funktioniert. „Wir haben aber immer noch Luft nach oben. Wir müssen insgesamt noch viel schneller auf Offensive umschalten“, sagt der Coach über den Übungsinhalt der vergangenen Tage.

Bereits am Montag habe sich der Aufsteiger auf das Spiel in Johannesberg fokussiert. Erst im Abschlusstraining am Freitag werden die beiden angeschlagenen Alex Cucu und Jan Kaufmann im Training zurück erwartet. Und mit Tadeis ist rechtzeitig auch ein Urlauber wieder da, der helfen soll, die Partien in Johannesberg und am kommenden Mittwoch gegen den SC Willingen erfolgreich zu bestreiten. Vor allem Willenskraft sei in Johannesberg gefragt, betont Klajnszmit. „Die haben einen kleinen Platz. Da wird das Kämpferische und Läuferische im Mittelpunkt stehen.“  raw

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