Distanzfahren

Manfred Wanitschka mit Astoria zum dritten Titel

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Erfolgreiches Duo: Manfred Wanitschka mit seiner erfolgreichen Traberstute Astoria. 

Oberrieden - Schöner Erfolg für Manfred Wanitschka aus dem Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil Oberrieden: Im Sulky hinter seiner achtjährigen Traberstute „Astoria“ holte sich der 64-jährige Pferdesportler zum dritten Mal nach 2003 und 2012 den Titel des deutschen Meisters im Distanzfahren.

Im Reinhardswald bei Trendelburg setzte sich das Paar auf fünf verschiedenen Strecken mit einer Gesamtlänge von 109 Kilometern souverän gegen die siebenfache bundesweite Konkurrenz durch.

Bei guten, weil größtenteils trockenen Bodenverhältnissen und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad waren auf dem anspruchsvollen Geläuf zum Teil enorme Höhenunterschiede zu bewältigen. Mit im Schnitt 17,8 Stundenkilometern setzte Wanitschka, der auch schon sieben Mal Vizemeister geworden war, die Bestmarke.

Vier Pausen von je 40-minütiger Dauer legten die Teilnehmer ein, um die Tiere mit Wasser und Futter zu versorgen, wobei dem späteren Titelträger seine Frau Andrea und Caro Steiche zuverlässige Helfer waren.

Während der Pausen, zu denen die Pferde mit einer Pulsfrequenz von mehr als 100 eintrafen, mussten die Zugtiere unter der Aufsicht eines Veterinärmediziners innerhalb von maximal 20 Minuten auf mindestens 64 Herzschläge pro Minute runterkommen, anderenfalls folgte die Disqualifikation. Astoria schaffte das jeweils zwischen einer und vier Minuten und bestätigte damit ihren ausgezeichneten Trainingszustand, den Wanitschka auch auf die Offenstallhaltung mit viel Bewegung zurückführt.

Erst vor drei Jahren hatte er die Stute in Sachsen-Anhalt gekauft. Zuvor war sie in Berlin bei Trabrennen erfolglos gelaufen, bei denen auf einer Distanz von 2000 Metern Spitzengeschwindigkeiten zwischen 60 und 70 Stundenkilometern erzielt werden.

Neben Deutschland werden nationale Meisterschaften im Distanzfahren nur noch in den Niederlanden, Frankreich und Spanien ausgetragen.  zcc

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