BSA-Handballer wachsen beim 27:25-Sieg gegen Meister Hersfeld II über sich hinaus

Marcus Soters Prachtparaden

Voll drauf: Freie Bahn hat in dieser Szene BSA-Spieler Maximilian Roselieb am Hersfelder Kreis. Links im Hintergrund Mannschaftskamerad Sören Lauer. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einer echten Galavorstellung verabschiedeten sich die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf aus der Saison.

Gegen den souveränen Meister TV Hersfeld II, der zuvor während der gesamten Spielzeit nur eine Niederlage hatte hinnehmen müssen, gewann das Team von Trainer Sebastian Neuenroth vor eigenem Publikum verdient mit 27:25 (16:17).

„Man hat den Jungs angemerkt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten“, sprach ein überglücklicher Neuenroth nach dem Schlusspfiff von einer „super Einstellung“ und einer „tollen Mannschaftsleistung“. Diese spiegelte sich auch in der Tatsache wider, dass sich außer Jugendspieler Manuel Scharf, der in der Schlussphase zu einem Kurzeinsatz kam, alle BSA-Akteure mehrfach in die Torschützenliste eintrugen.

Vor 80 begeisterten Zuschauern legten die Kurstädter los wie die Feuerwehr und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Weil sie an diesem Tag sowohl aus dem Rückraum als auch über die Außen und vom Kreis gefährlich waren, behaupteten die Gastgeber 20 Minuten lang beinahe ohne Unterbrechung einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Erst als in der Schlussphase die Konzentration etwas nachließ, fanden die Hersfelder besser ins Spiel und gingen mit einem knappen 17:16-Vorsprung in die Kabine – der ersten und einzigen Führung überhaupt im gesamten Spielverlauf.

„Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass dies wohl die letzten 30 Minuten sein werden, die sie in dieser Formation zusammen bestreiten“, erzählte Sebastian Neuenroth, der damit tief in die psychologische Trickkiste griff. Denn wie schon zu Beginn der Partie legten sich alle Akteure wieder voll ins Zeug und überrannten die Gäste förmlich. Nach nicht einmal fünf Minuten hatten sie sich wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielt, den sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben.

Mann des zweiten Durchgangs war dabei ganz klar Torwart Marcus Soter, der nach der Pause für den zuvor ebenfalls gut haltenden Attila Dincel eingewechselt worden war und der seinem Team mit zehn Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter den Sieg festhielt.

TSG Bad Sooden-Allendorf: Dincel, Soter – Niemczyk (2), Scharf, Noll (3/1), Vogeley (3), Amlung (4/2), Klingmann 5/2), Fischer (3), Lauer (4), Roselieb (3). (per)

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