Erstes Relegationsspiel um den freien Platz in der Fußball-Kreisoberliga gegen SG Frieda/Schwebda/Aue

Meißner will sich Polster verschaffen

Große Freude: So jubeln wie vor einem Jahr möchten wieder Meißner Coach Norbert Toby und Maximilian Eysert. Foto: eki

Laudenbach. Schon wieder eine (Abstiegs-) Relegation! Nichts Neues ist die Saisonverlängerung für die SG Meißner in der Fußball-Kreisoberliga. Ein Jahr nach dem stürmisch gefeierten Klassenerhalt gegen A-Liga-Vizemeister Rot-Weiß Fürstenhagen muss die Elf von Trainer Norbert Toby nun gegen die SG Frieda/Schwebda/Aue ran und hat am Sonntag um 15 Uhr in Laudenbach im Hinspiel Heimrecht.

„Wir haben nach oft guten Leistungen nach der Winterpause einen beträchtlichen Rückstand am Tabellenende verringert. Nun wollen wir noch einen weiteren Schritt machen und auch in der nächsten Saison in der Kreisoberliga spielen“, sagt Toby.

Natürlich ist Meißners Coach Optimist, obwohl er genau um die Gefährlichkeit des FSA-Angriffes weiß. 83 Tore erzielte Meißners Gegner in 28 Saisonspielen, mehr als die Hälfte dieser Treffer gingen auf das Konto des überragenden A-Liga-Angreifers der abgelaufenen Serie. Gleich 42 Tore erzielte Lucas Harbich und liegt damit in der Liste der erfolgreichsten Stürmer klar vor dem Trio Dennis Baum, Kevin Ziegler (beide TSV Waldkappel) und Reinhold Gaber vom SV Rot-Weiß Fürstenhagen, die alle 33-mal trafen.

„Der Name Lucas Harbich ist natürlich auch bei uns bekannt. Mit Paul Fischbach und Thomas Lehmann haben wir aber starke Innenverteidiger, die diese Aufgabe lösen sollten. Aufpassen müssen wir aber bei Pässen aus dem Friedaer Mittelfeld in die Spitze“, sagt Norbert Toby.

Bei den Gastgebern ist noch offen, ob Dennis Haug oder Marius Landau als Nummer eins im Tor aufgeboten wird. In jedem Fall ist aber Marco Range wieder dabei und damit das Aufgebot nach aller Voraussicht komplett.

Nach Einschätzung von Norbert Toby sind es zwei offene Spiele, ehe feststeht, wer den noch freien Platz in der Kreisoberliga einnimmt. „Es wäre prima, wenn wir uns schon im ersten Spiel ein kleines Polster verschaffen können, abgerechnet wird aber erst nach dem Rückspiel“, ist sich Meißners Trainer ziemlich sicher. Und diese Begegnung wird sechs Tage später ausgetragen und findet am Samstag, 11. Juni, einen Tag vor dem ersten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gegen die Ukraine statt. Anstoß im Relegations-Spielort Frieda ist um 16.30 Uhr. (eki)

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