Mühsamer 17:13-Erfolg dank Dincel

Bad Sooden-Allendorf. „Hauptsache zwei Punkte im Sack“ hieß es für die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf nach dem wenig überzeugenden 17:13 (6:6)-Heimsieg über den Tabellenvorletzten Germania Fritzlar.

Vor allem im ersten Durchgang rieben sich die Zuschauer in der Eilse-Sporthalle verwundert die Augen. Gute Abwehr- und Torwartleistungen auf der einen und indiskutable Angriffsleistungen auf der anderen Seite führten dazu, dass es beide Teams in den ersten 30 Minuten gerade mal auf jeweils sechs Tore brachten.

Weniger Treffer in einer Halbzeit hatte es zuvor in dieser Halle bei einem Herrenspiel wohl noch nicht gegeben. Während die Gäste nach dem Seitenwechsel ihre Abschlussschwäche beibehielten, wussten sich die Kurstädter zumindest etwas zu steigern. Ein kurzer Zwischenspurt gleich zu Beginn genügte, um sich einen Vier-Tore-Vorsprung zu erarbeiten und diesen dann bis zum Schluss zu verwalten. Vor allem Alexander Klingmann drehte im zweiten Durchgang mächtig auf und wurde mit acht Treffern (davon zwei Siebenmeter) bester TSG-Werfer. Den mit Abstand größten Anteil am Erfolg hatte jedoch Atila Dincel, der einen Sahnetag erwischte und seinem Team mit starken 17 Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern den Sieg rettete.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte dagegen Julian Scharff, der trotz zahlreicher Versuche nicht ein einziges Tor erzielte und sich zweimal völlig entnervt auswechseln ließ.

Tore TSG: Noll (1/1), Vogeley (3), Klingmann (8/2), Fischer (2), Hasselbach (1), Lauer (2). (per)

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