Tagung der Fußball-Klubvertreter: Klassenleiter mit bisherigem Saisonverlauf zufrieden

Planung für die Rückrunde steht

Planung abgeschlossen: Kreisfußballwart Horst Schott leitete die drei Stunden lange Sitzung in Reichensachsen. Foto: Konklowsky/nh

Reichensachsen. Knapp drei Stunden dauerte die Sitzung des Kreisfußballausschusses unter Vorsitz von Kreisfußballwart Horst Schott mit den Vereinsvertretern der heimischen Fußballer. Dann war die Planung für die Rückrunde der Saison 2014/15 abgeschlossen. Drei Nachholspiele

Lediglich drei Nachholspiele sind vor dem offiziellen Saisonstart am 8. März in den heimischen Kreisligen angesetzt, entsprechend zufrieden äußerten sich die Klassenleiter Horst Schott (KOL), Erwin Schellhase (KLA und KLB) sowie Rainer Eichholz (KLC) über den bisherigen Saisonverlauf. So ging der Dank der Verantwortlichen an die Vereinsvertreter für die gute Zusammenarbeit. Das einzige Negative im bisherigen Saisonverlauf sind sechs Spielausfälle wegen Nichtantretens einer Mannschaft, der Spielabbruch in der Kreisliga C im Eschweger Stadtderby zwischen dem FC und den Palm Strikers sowie die gelegentlich im Nachhinein durch die Klassenleiter zu korrigierenden Spielberichte wegen fehlender bzw. nicht korrekter Spielerpässe.

Das Saisonende wurde auf den 30. Mai festgelegt, dann absolvieren alle Klassen gemeinsam den letzten Spieltag. Am selben Abend findet im Vereinsheim des SV Reichensachsen die Besprechung für die Abwicklung der folgenden Relegationsspiele statt, in denen die letzten Auf- und Absteiger ermittelt werden. Die nächste Sitzung der Vereinsvertreter zur Besprechung der Saison 2015/16 wurde auf den 4. Juli terminiert.

Spielklassenreform

Horst Schott berichtete in seinen Ausführungen von der letzten Vorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes. Großen Raum nahmen dabei die Gespräche zu den Gedanken einer möglichen Spielklassen- und Gebietsreform ein, die in Anbetracht des demografischen Wandels auch in den ländlichen Regionen ins Auge gefasst werden muss. Um eine solche Entscheidung über die Zukunft in Hessen mit dem größtmöglichen Konsens zu treffen, vereinbarte der Vorstand, eine Sondersitzung Ende Januar einzuberufen, um Vor- und Nachteile einer möglichen Reform abzuwägen und mögliche Veränderungen kritisch zu diskutieren. Szenarien wie die Reduzierung von drei auf zwei Verbandsligen, von sechs auf vier Gruppenligen und der Zusammenschluss einiger Kreisoberligen sind mögliche Lösungsansätze.

Für den Werra-Meißner-Kreis sieht Schott die aktuelle Situation als passend an und machte deutlich, dass die Region Kassel diese Reform nicht als den Schlüssel zur Problemlösung ansieht. Es werde im Gegenteil sogar eine Erhöhung der Kosten für den Spielbetrieb befürchtet.

Pass-Online

Viel Arbeit gab es im vergangenen Jahr für die Passstelle des HFV. Allein von Juni bis September wurden 39 085 Pässe gedruckt und 74 918 Vorgänge bearbeitet. Bei der Erstausstellung wurde die Zahl von 9552 im vergangenen Jahr auf 10 282 gesteigert, was einem Zuwachs von 7,64 Prozent entspricht. Um hierbei für Entlastung zu sorgen, wird das Onlinemeldeverfahren eingeführt, was in Kürze den Vereinen zur Verfügung stehen soll. Ein Schulungsvideo ist auf den Internetseiten des HFV hinterlegt. (nh)

Von Stefan Konklowsky

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