Fußball: SG Meißner verliert nach dem 3:2 in Laudenbach das Rückspiel bei der SG Frieda/Schwebda/Aue

0:2 - In der Relegation gescheitert

Frieda. Es ist 18.17 Uhr am Samstag auf dem Sportplatz in Frieda, als der Jubel grenzenlos ist. Die SG Frieda/Schwebda/Aue feiert durch den 2:0-Sieg (Hinspiel 2:3) gegen die SG Meißner in der Fußball-Relegation den Aufstieg in die Kreisoberliga. Der A-Liga-Vizemeister kehrt nach 26 Jahren zurück in die höchste Spielklasse auf Kreisebene. Wir haben die Fakten zum Spiel:

Die Rahmenbedingungen

Mehr als 350 Zuschauer geben der Partie des Jahres für die Gastgeber einen würdigen Rahmen, in der beide Teams trotz der großen Bedeutung sehr fair agieren. Ein Sonderlob verdienten sich die Fans auf beiden Seiten, die ihre Teams über 90 Minuten lautstark, aber immer fair, unterstützen.

Die erste Hälfte

Das Niveau der Begegnung ist sehr überschaubar. Die Hausherren, die einen 2:3- Rückstand aufholen müssen, sind zwar optisch überlegen, lassen aber zunächst den richtigen Biss vermissen. Auch die Gäste agieren sehr vorsichtig und da beide zudem viele technische Fehler offenbaren, sind die Höhepunkte rar gesät. Auf jeder Seite fällt ein Abseitstor, zudem trifft Juri Paul (FSA) in der 36. Minute von der Strafraumgrenze den Pfosten. So ist das torlose Remis zum Seitenwechsel durchaus gerecht.

Die zweite Hälfte

Mit wesentlich mehr Engagement kommen die Kleeblätter aus der Kabine. Marcel Müller eröffnet mit seinem Freistoß (47.) die beste Phase der Hausherren, eine Minute später trifft Lucas Harbich per Kopf die Latte. Die Gäste bleiben erstaunlich passiv und werden durch zwei Standardsituationen bestraft: Eine Ecke von Marcel Müller findet am langen Pfosten Viktor Paul und der erzielt mit Unterstützung der Gästeabwehr den erlösenden Führungstreffer (55.).

Sechs Minuten später verlängert Sebastian Schiel einen Einwurf von Sebastian Lenz unglücklich zum freistehenden Lucas Harbich und der Torjäger der Gastgeber erzielt mit schöner Direktabnahme in seiner besten Szene des Spiels das Tor zum Aufstieg.

Wer das große Aufbäumen der Elf aus Velmeden und Laudenbach erwartet, wird enttäuscht. Klippert und Co. haben bei den harmlosen Angriffen alles im Griff. So bleibt es bis zum Ende beim 2:0.

Die Trainerstimmen

Glücklich war SG-Trainer Jan Stieff: „Für mich war das in meinem letzten Spiel als Trainer der perfekte Abschluss und ich bin sehr glücklich darüber, weil der Aufstieg die verdiente Belohnung für die Arbeit des ganzen Jahres ist.“ Sein Gegenüber Erik Schiel war nicht zufrieden: „Ich bin enttäuscht von dem was wir heute gezeigt haben. Wir haben unser Potenzial noch nicht mal ansatzweise abrufen können und viel zu wenig Einsatz gezeigt, um bestehen zu können.“

Von Stefan Konklowsky

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