Fußball-Kreisoberlig

Rot-Weiß Fürstenhagen setzt auf Teamgeist

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Drei neue Gesichter: Künftig tragen Fabian Thümling, Lukas Sinning und Desta Kirubiel (vorn von links) das Trikot des SV Rot-Weiß Fürstenhagen. Dahinter Vorsitzender Holger Nolte (links) und Trainer Thomas Hühner.

„Schon die erste Saison nach dem Aufstieg war ein Abenteuer, und in der kommenden Serie wird das genauso sein“, sagt Thomas Hühner.

Der erfahrene Coach des Fußball-Kreisoberligisten SV Rot-Weiß Fürstenhagen ist Realist. Mit den Top-Teams in dieser Klasse wird der kleine Verein nicht mithalten können. Ausgegebenes Saisonziel ist zwar ein Rang zwischen acht und zehn, doch vorrangig geht es für den Tabellenneunten der vergangenen Spielzeit erst einmal um den Klassenerhalt.

Und den wollen die Rot-Weißen diesmal mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Teamgeist erreichen. „Das war in der Vergangenheit nicht immer so“, sagt der SV-Vorsitzende Holger Nolte. „Da gab es durchaus Störfaktoren und Spieler, denen man es einfach nicht recht machen konnte“.

Das Problem hat man in Fürstenhagen erkannt und wohl auch behoben. „Wir müssen als Einheit auftreten, dann sind auch diesmal positive Überraschungen drin“, meint Thomas Hühner. Noch gut in Erinnerung sind ihm dabei gerade die tollen Erfolge in der vorigen Serie daheim gegen Weidenhausen II und auswärts beim Vizemeister Bad Sooden-Allendorf.

Verstärkt haben sich die Rot-Weißen mit dem Trio Desta Kirubiel aus Äthiopien, Lukas Sinning (TSG Wellerode) und Fabian Thümling (TSV Waldkappel). „Alle drei haben gute Chancen auf einen Stammplatz“, sagt Trainer Hühner nach seinen ersten Eindrücken in der Vorbereitung. Während die beiden Erstgenannten Positionen in der Defensive und im Mittelfeld einnehmen werden, ist Thümling ein klassischer Angreifer. Probleme gibt es noch im Tor. Michael Quinting ist die Nummer eins, doch nachdem aus der Verpflichtung eines weiteren Keepers nichts wurde, wird Andreas Obst als zweiter Mann wohl reaktiviert.

Fürstenhagen setzt auch künftig auf die Achse Daniel Scholz, Marius Theil und Reinhold Gaber. Gerade Angreifer Gaber trägt nun die Hoffnungen der Rot-Weißen, nachdem Torjäger Nico Titan zum Ortsrivalen TSG Fürstenhagen wechselte. „Wichtig ist, dass wir einen guten Start erwischen, damit nicht gleich Druck entsteht“, meint Thomas Hühner. Bei den ersten Aufgaben in Wanfried, daheim gegen die SG Werratal und dann im Lossetalstadion beim TSG wird dies nicht einfach.  eki

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