Erstes Relegationsspiel zwischen Gastgeber RW Fürstenhagen und der SG Meißner

Wer schafft das große Ziel?

Fürstenhagen. Die Erwartungshaltung in beiden Lagern ist groß und der Ehrgeiz bei den Spielern auch. In zwei Relegationsspielen stehen sich der SV Rot-Weiß Fürstenhagen und die SG Meißner gegenüber und kämpfen um den freien Platz in der Fußball-Kreisoberliga.

„Seit der Aufnahme des Spielbetriebs im Jahr 1984 haben wir noch nie in der Kreisoberliga gespielt. Insofern ist die Relegation für uns alle auch ein kleines Abenteuer“, sagt Klaus Scholz. Als Trainer führte er die Rot-Weißen zur A-Liga-Vizemeisterschaft und will sich mit seiner Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr in Fürstenhagen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später verschaffen.

Exakt 100 Tore schossen die Fürstenhagener mit ihren beiden gefährlichsten Angreifern Reinhold Gaber (34 Treffer) und Nicolae Titan (19) in der Punkterunde. Meißners Hintermannschaft muss sich auf einen Sturmlauf der von Beginn an nach vorn drängenden Gastgeber einstellen. „Beide Begegnungen müssen aber erst einmal gespielt werden. Wir fangen bei null an und wollen die Gunst der Stunde nutzen“, sagt Klaus Scholz.

Guter Dinge ist aber auch sein Gegenüber Norbert Toby. „Natürlich wollen wir unbedingt den Klassenerhalt in der Kreisoberliga schaffen. Die Leistung meiner jungen Mannschaft in vielen der zurückliegenden Spiele war nicht schlecht“, meint Meißners Coach. Vor allem der starke Auftritt der Spielgemeinschaft zuletzt beim 2:2 gegen Wanfried nährt die Zuversicht des Trainers und der Fans, auch in der kommende Serie gegen Teams wie Großalmerode, Lichtenauer FV, Wickenrode/Helsa oder TSG Fürstenhagen antreten zu können.

Natürlich sind die in Bestbesetzung antretenden Gäste vor den RW-Stürmern gewarnt, planen aber keine Manndeckung für Gaber oder Titan. „Wir setzen auf unser System und wollen uns gut aus der Affäre ziehen“, so Toby.

Motiviert bis in die Haarspiten sind die Kicker beider Klubs in jedem Fall. Aufgrund des guten Angriffs ist Rot-Weiß Fürstenhagen der Favorit, zumal der Gegner in der abgelaufenen Saison 125 Treffer kassierte und damit die schlechteste Hintermannschaft in der Kreisoberliga stellte.

Fraglich ist bei den Platzherren am kommenden Sonntag nur der Einsatz des angeschlagenen Andreas Obst. „Die Euphorie innerhalb der Mannschaft und auch im Umfeld ist da. Alle wollen in der neuen Saison unbedingt eine Klasse höher spielen, und die große Chance ist jetzt da“, sagt Klaus Scholz. (eki)

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