SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach knöpft SG Sontra in einem tollen Fußballspiel ein Remis ab

0:0 - Schill-Elf als Meistermacher

Abgezogen: Mit voller Wucht befördert René Weska von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (links) das Leder aufs Sontraer Gehäuse. Foto: eki

Witzenhausen. Nach einem großartigen Kreisoberliga-Duell zwischen der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und dem Tabellenzweiten SG Sontra machte die Schill-Elf mit dem 0:0-Unentschieden Spitzenreiter SV Weidenhausen II (2:0-Sieg gegen Wehretal) vorzeitig zum Meister.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SG Sontra 0:0. Trotz der fehlenden Tore begeisterte ein tolles Fußballspiel alle Beobachter in Kleinalmerode. „Das war wirklich ein 0:0 der sehr guten Art“, fasste SG-Sprecher Fritz Werner die vielen Torraumszenen und hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten zusammen.

Gleich zweimal klatschte das Leder in der Anfangsphase nach Schüssen von Schinzel (11.), und Sawizki (14.) ans Lattenkreuz des Sontraer Tores. Munter weiter ging es auch in der Folgezeit bei nun weitgehend ausgeglichenen Spielanteilen.

Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren wieder die Initiative und kamen zu weiteren Einschussgelegenheiten, während die Schlussphase wieder dem Gegner gehörte. Erst verhinderte Torhüter Daniel Schwenda eine große Chance des Rivalen, dann hatte er Glück, dass das Leder nach einem Strebe-Schuss nur an die Querstange klatschte (86.). Die Fans der Gastgeber waren nach einem grandiosen Duell aus dem Häuschen, die Sontraer trauerten zwei verlorenen Punkten im Kampf um die Relegation hinterher.

SG Meißner - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund 4:3 (3:3). „Für uns gab es in dieser Begegnung Chancen ohne Ende. Der Sieg hätte damit leicht höher ausfallen können“, fasste SG-Sprecherin Lucia Knoblauch das turbulente Geschehen zusammen. Bei den größten Möglichkeiten der Gastgeber trafen Moritz Becker (23.) und Nico Pflüger nur das Aluminium (28.), dazu verschoss Mannschaftskamerad Schiel noch einen Foulelfmeter (60.). In dem munteren Schlagabtausch hätten vor der Pause schon zehn Treffer fallen können. Nach dem Wechsel traf nur noch Moritz Becker (63.) und erzielte das Siegtor.

Tore: 1:0 Beck (3.), 1:1 Iba (4.), 1:2 Landefeld (6.), 2:2/3:2 beide Beck (25./35.), 3:3 Hoppe (43.), 4:3 Becker (63.).

Hopfelde/Hollstein - Bad Sooden-Allendorf 0:5 (0:3). Die klar überlegenen Gäste gestatteten dem Absteiger während der 90 Minuten nur eine Torchance, doch Jonas Schröder brachte das Leder nicht an BSA-Keeper Hennemuth vorbei.

Beim Sieger war Lukas Zindel der überragende Akteur. Er schoss drei Tore selbst und bereitete einen weiteren Treffer mustergültig vor. Mannschaftskamerad Jando scheiterte unnmittelbar nach dem Wiederanpfiff mit einem Foulelfmeter an Torhüter Mario Rabini. Kurz vor Schluss sah Marvin Sauber im Trikot der Platzherren die Ampelkarte.

Tore: 0:1/0:2 beide Zindel (14./24.), 0:3 Range (44.), 0:4 Acar (55.), 0:5 Zindel (68.).

Lichtenauer FV - SG Werratal 0:0. Chancen in Hülle und Fülle boten sich den Gastgebern im Verlauf der 90 Minuten, doch der Kasten der Spielgemeinschaft war an diesem Tag wie vernagelt.

Die größte Einschussgelegenheit verpasste ausgerechnet Routiner Karl-Heinz Wegendt nach einem Foul an Mannschaftskamerad Polat im Strafraum, doch er verschoss den fälligen Strafstoß (81.). Auch vor und nach dieser Aktion waren die Platzherren meist am Drücker, während der eigene Torhüter Schmidt kaum brenzlige Situationen zu bereinigen hatte. Schon vor dem Wechsel trafen Meister und Polat nur das Aluminium, in der Schlussminute setzte Simon das Leder nochmals an den Außenpfosten.

Simon und Dickel konnten in der turbulenten Endphase weitere Möglichkeiten bei Nachschüssen nicht nutzen. „Die mangelnde Chancenverwertung ist unser großes Problem. Dieses Manko zieht sich wie ein roter Faden durch die zurückliegenden Begegnungen“, so LFV-Coach Erkan Kilci.

Niederhone - TSG Fürstenhagen 3:5 (2:3). Der einmal mehr vor Spielfreude sprühende TSG-Torjäger Domenic Appel setzte die Glanzlichter in einer spannenden Begegnung zweier gleichwertiger Rivalen. Trotz der frühen Gästeführung waren die Niederhoner zunächst mächtig am Drücker, während Fürstenhagen meist auf Konter lauerte und dann individuelle Fehler auf der Gegenseite eiskalt nutzte.

Bemerkenswert ist die große Fairness der Gastgeber. So nahm Schiedsrichter Franke nach einem Foul außerhalb des Strafraums seine bereits verhängte Elfmeter-Entscheidung nach Befragen der SCN-Spieler zurück.

Tore: 0:1 Appel (7.), 1:1 Rüppel (18.), 2:1 Franz (32.), 2:2 Appel (40.), 2:3/2:4 beide Oliveira (43./52.), 3:4 Franz (80.), 3:5 Appel (84.). (eki)

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