SC Witzenhausen begeistert beim 2:2 gegen Maintal, vergibt aber drei Matchbälle zum möglichen Sieg

Schönes Weihnachtsgeschenk

Squash-Asse als Weihnachtsmänner: Unmittelbar vor den Festtagen traten die Spieler des SC Witzenhausen im letzten Hessenliga-Punktspiel des Jahres in etwas anderer Montur an. Von links Jens Hübscher-Haselböck, Jonas Wilhelm, Hendrik Brodersen und Frederik Schröter . Foto: Per Schröter

Witzenhausen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk war das 2:2-Unentschieden des SC Witzenhausen gegen den Favoriten Yellow Dot Maintal in der Squash-Hessenliga am gestrigen Sonntag in jedem Fall, doch bei insgesamt drei vergebenen Matchbällen war für SC-Spitzenspieler Jens Hübscher-Haselböck und seine Teamkameraden noch viel mehr drin. „Insgesamt sind wir aber vollkommen zufrieden. Die beiden gewonnenen Punkte helfen uns in der hinteren Tabellenregion“, resümierte Mannschaftsführer Jonas Wilhelm eine spannende und hochklassige Auseinandersetzung. So sicherten sich die Gastgeber neben dem Zähler für das Remis aufgrund der mehr gewonnenen Sätze noch einen Zusatzpunkt.

Nervenkitzel

Nichts für Besucher mit schwachen Nerven war schon das erste Einzel zwischen Hendrik Brodersen und seinem Maintaler Rivalen Torsten Omlor. Zweimal lag der Witzenhäuser nach Sätzen mit 0:1 und 1:2 hinten, wendete dann das Blatt und hatte im entscheidenden Durchgang beim 11:10 sogar einen Matchball, den er allerdings nicht nutzen konnte. „Das war einfach nur Pech“, befand Wilhelm nach einer ganz starken Vorstellung der Nummer vier der Gastgeber.

Auch danach ging im Witzenhäuser Tennis- und Squashcenter richtig die Post ab. Frederik Schröter gab seinem Rivalen André Hübscher beim 3:1 unlösbare Rätsel auf, und auch Jonas Wilhelm erntete von den Anhängern donnernden Applaus, nachdem er Stefan Wetzstein mit einer Klasseleistung in Schach gehalten hatte. „Wir haben unseren kleinen Heimvorteil mit den Holzcourts gegenüber den Betoncourts unserer Gegner nutzen können“, freute sich Schröter nach dem Coup.

Und schließlich hatte Jens Hübscher-Haselböck den Gesamtsieg gegen Jonas Plickert sogar auf dem Schläger. Zwei Punkte waren für Witzenhausen nach seinem gewonnenen ersten Satz schon sicher, doch die Nummer eins der Gastgeber wollte gegen seinen 20 Jahre jüngeren Kontrahenten noch viel mehr und drehte weiterhin auf.

In Durchgang zwei vergab er einen Satzball, danach in Satz Nummer vier sogar zwei Matchbälle, nachdem er einige Male heftig mit Entscheidungen des Schiedsrichters gehadert hatte. Doch am Ende war alles gut. „Mit den zwei Punkten können wir leben, auch wenn wir eine Überraschung nur knapp verpasst haben“, befand Jonas Wilhelm.

SC Witzenhausen - Yellow Dot Maintal 2:2 (10:8 Sätze). Hendrik Brodersen - Torsten Omlor 2:3 (6:11, 11:7, 8:11, 11:8, 12:14); Frederik Schröter - André Hübscher 3:1 (10:12, 12:10, 11:8, 11:1); Jonas Wilhelm - Stefan Wetzstein 3:1 (13:11, 11:8, 7:11, 11:6); Jens Hübscher-Haselböck - Jonas Plickert 2:3 (11:7, 11:13, 11:5, 11:13, 4:11).

Von Eckehard Meyer

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