Fußballerinnen des FC Großalmerode reichten sechs Punkte beim Budenzauber nicht

Aus schon in der Vorrunde

Großer Einsatz: Auch die Spiele beim abschließénden Turnier der Frauen zogen die Zuschauer in Reichensachsen in ihren Bann. Foto: nh

Reichensachsen. Zum Abschluss des Budenzaubers beim SV Reichensachsen stand wieder einmal der TSV Jahn Calden ganz oben auf dem Siegerpodest. Wie im Vorjahr setzte sich der Favorit des Frauenturniers, das traditionell den Abschluss der viertägigen Großveranstaltung mit umlaufender Bande bildete, gegen die Konkurrenz durch. Beim zuvor ausgetragenen Turnier der D-Jugend setzte sich der KSV Hessen Kassel durch.

• Frauen: Dass der Sieg nur über den amtierenden Titelträger Calden gehen würde, war bereits in der Vorrunde klar. Spielerisch kaum gefordert, gelang den Caldenerinnen ein Durchmarsch ins Endspiel, welches zur einzigen Bewährungsprobe wurde. Entgegen dem Vorjahr gestaltete sich der Kampf um die zum Halbfinaleinzug berechtigenden Tabellenplätze eins und zwei in beiden Gruppen relativ eindeutig. In der Gruppe A setzten sich Hessenligist Jahn Calden (12 Punkte/21:3 Tore) und der TSV Pilgerzell (9 Punkte/8:5 Tore) als Zweitplatzierter durch. Dahinter verpasste Kreisoberligist FC Großalmerode mit 6 Punkten das Semifinale. Hinter dem TSV Heiligenrode (3) landete die punktlose TSG Kammerbach nur auf dem letzten Platz.

Ein ähnliches Bild ergab sich in der Gruppe B: Hier erreichten Ellenberg/Gudensberg (12 Punkte/14:2 Tore) und der TSV Grebendorf (7 Punkte/ 8:5 Tore) das Semifinale, während Gastgeber SV Reichensachsen (4 Punkte/4:4 Tore), Mardorf (4 Punkte) und Antrefftal (1) bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten.

Deutliche Resultate gab es dann in den beiden Halbfinals. Während die Grebendorferinnen dem TSV Jahn Calden deutlich mit 0:7 unterlagen, löste Pilgerzell nach einem 3:0-Erfolg über Ellenberg/Gudensberg das Endspielticket. Im kleinen Finale bewies Grebendorf gegen die klassenhöhere SG Ellenberg/Gudensberg Moral. Trotz zwischenzeitlicher Führung mussten sich die Meinharderinnen am Ende aber mit 3:5 nach Neunmeterschießen geschlagen geben. Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich Calden und Pilgerzell im Finale. Nachdem es nach Abschluss der regulären Spielzeit 1:1 stand, musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen.

Hier zeigte der Favorit die besseren Nerven und behielt mit 7:5 die Oberhand. Beim nun dreimaligen Titelträger durfte sich Johanna Hildebrandt über die Auszeichnungen zur besten Spielerin und Torschützenkönigin freuen. Beste Torhüterin wurde Nadja Meywirth (Heiligenrode). • D-Junioren: Auch das D-Junioren-Turnier des Reichensächser Budenzaubers bot den Zuschauern nochmals einen gewohnt hohen Unterhaltungswert. Verdienter Turniersieger wurde bei dieser Veranstaltung die Vertretung des KSV Hessen Kassel, die den TSV Heiligenrode im Endspiel mit 4:0 überrollte und souverän den Titelgewinn einfuhr. Den dritten Platz sicherte sich die JSG Kammerbach/Hitzerode als erfolgreichste heimische Mannschaft nach einem 4:2-Erfolg gegen die JSG Dreiflüssestadt. (lh)

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