SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach

SG KHD will den ersten Heimsieg

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Von den Gegnern gefürchtet: Wegen der starken Konkurrenz ist Angreifer Rene Weska (rechts) bei der SG KHD aktuell aber nur als Joker gefragt.

Kleinalmerode – Wo die Fußballer der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach sind, da ist oben! Bereits in den zurückliegenden drei Spielzeiten mischten die Nordhessen die Ligen auf.

Erst als späterer Meister in der Kreisoberliga, dann als Aufsteiger in der Gruppenliga, wo sie sich jeweils im vorderen Tabellendrittel festsetzten. Und auch der Start in die neue Saison ist der SG KHD bestens gelungen. Denn mit dem Rückenwind von zwei Auswärtssiegen an den ersten beiden Spieltagen startet der Vorjahresfünfte voller Elan in das erste Heimspiel der Saison am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Zierenberg.

Anders als die SG KHD, die zunächst mit 4:1 in Reinhardshagen gewann und zuletzt 5:3 in Bergshausen gewann, war der TSV erst in einer Partie im Einsatz. Am vergangenen Sonntag gab es einen überzeugenden 3:0-Erfolg über den VfL Kassel.

Doch im ersten Heimspiel verfolgt das Team von Trainer Goran Andjelkovic gleich zwei Ziele. Attraktiv, aber auch erfolgreich will der Tabellenfünfte der vergangenen Serie sein Heimdebüt bestreiten. „Wir wollen uns immer weiter steigern“, sagt der KHD-Coach, unter dessen Regie sich die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach zu einem echten Spitzenteam entwickelte.

Wie attraktiv diese Spielweise ist, zeigt schon der Blick auf die Statistik. In zwei Spielen traf das Team um Neuzugang „Ötze“ Beyazit neun Mal. „Wir spielen mit einer sehr offensiven Aufstellung“, sagt der Coach mit Blick auf sein 4-4-2-System um die Angreifer Beyazit (5 Tore) und Despotovic.

Für den bisherigen Sturmführer Rene Weska blieb zuletzt nur die Jokerrolle. Das könnte sich aber am Sonntag gegen Zierenberg schon wieder ändern. Weil David Dreyer beruflich verhindert ist, könnte Weska seine Rolle als hängende Spitze einnehmen. Auch Mittelfeldspieler Stefan Küllmer steht nicht zur Verfügung. „Wir müssen schon ein wenig aufpassen. Zierenberg kontert gut und wir sind mit unserer offensiven Ausrichtung durchaus anfällig für Konter“, warnt Andjelkovic, dessen Team bereits fünf Gegentore kassierte.

Doch diese Gegentore nimmt Andjelkovic in Kauf. Lieber ein Offensivspektakel als langweiliger Destruktivfußball, lautet das Motto der SG KHD. „Solange wir vorne immer ein Tor mehr als der Gegner schießen, ist das okay“, sagt der Coach vor dem Heimdebüt seiner Mannschaft. Und weil am kommenden Mittwoch gleich das nächste Heimspiel gegen den TSV Wolfsanger folgt, sind die kurzfristigen Aussichten für den aktuellen Tabellenzweiten super. Doch davon will Andjelkovic nichts wissen. „Wir müssen erst einmal den TSV Zierenberg schlagen, das dürfte schwierig genug werden.“  raw

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