Stimmen zum neuen Regelwerk

Witzenhausen. Was halten die Trainer und die Schiedsrichter davon, dass in Zukunft nur noch nach Futsal-Regeln in der Halle gespielt wird? Nachfolgend die Meinungen von zwei Kreisoberliga-Trainern und zwei Schiedsrichter-Funktionären.

• Die Vereine: Alles andere als begeistert ist Trainer Dieter Berg vom Kreisoberligisten SG Werratal über die neue Regelung. „Wir entfernen uns immer mehr von der ursprünglichen Sportart Fußball und betreiben im Sommer und Winter praktisch zwei verschiedene Sportarten. Die Umstellung auf das neue, umfassende Regelwerk wird Spielern, Trainern und auch den Schiedsrichtern mit Sicherheit Probleme bereiten“, so der SG-Coach.

Anders sieht es Trainer Sead Hadzic vom Lichtenauer FV, der die Austragung von Hallenspielen nach Futsal-Regeln begrüßt. „Grundsätzlich ist das gut. Das Spiel wird schneller, die Technik wird gefördert und es gibt weniger Verletzungen“, meint der LFV-Coach. Allerdings geht er auch davon aus, dass mit dem anderen (Futsal-) Ball weitaus weniger spektakuläre Tore fallen werden.

• Die Schiedsrichter: „Grundlegend befürworte ich die Variante Futsal“, sagt Kreisschiedsrichter-Lehrwart Pascal Immig. „Das Spiel ist schneller, technisch besser und interessanter“. Dennoch sieht Immig ein Problem: „Die Strafen. Es gibt keine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Die muss unbedingt eingeführt werden.“

Auch Schiedsrichterobmann Friedhelm Mühlhausen sieht die Unparteiischen bei der Entscheidung ob „nur“ Foul oder gleich rote Karte gefordert. Große Probleme werden die Schiedsrichter bei der Umsetzung der neuen Regeln nach seiner Ansicht aber nicht bekommen. „Im Jugendbereich wird schon seit mehreren Jahren in der Halle nach Futsal-Regeln gespielt, deshalb ist man mit den Veränderungen vertraut“, sagt Mühlhausen“ (eki)

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