Handball-Bezirksliga A: TSG Bad Sooden-Allendorf 28:28 gegen Landeck/Hauneck II

Teil-Revanche geglückt

Drei Treffer zum Remis: Bad Sooden-Allendorfs Alexander Klingmann (li.). Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem 28:28 (13:15)-Unentschieden gegen den Tabellenfünften HSG Landeck/Hauneck II haben sich die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf zumindest teilweise für die herbe 23:35-Hinspielpleite revanchiert.

„Schade, heute wäre sogar noch mehr drin gewesen“, zeigte sich TSG-Trainer Sebastian Neuenroth vor allem von den beiden Unparteiischen enttäuscht. Nachdem sein eigenes Team zwei Minuten vor Spielende zum 28:28 ausgeglichen hatte, ließ das Gespann die cleveren Gäste die Uhr quasi bis zum Schlusspfiff runterspielen, ohne ein Zeitspiel zu monieren. Erst drei Sekunden vor dem Ertönen der Sirene kamen die Kurstädter wieder in Ballbesitz. Zu spät, um noch eine Chance auf den Siegtreffer zu haben.

Bis dahin hatten sich beide Mannschaften ein heißes Duell geliefert. Dabei hatten die Gastgeber über weite Strecken der ersten Halbzeit geführt, diese Führung dann aber nach 20 Minuten durch vier Gegentore in Folge abgegeben und waren dann bis zur 44. Minute einem Rückstand hinterher gelaufen. In der Schluss-Viertelstunde blieben sich die Teams dann stets gegenseitig auf den Fersen, so dass das Remis am Ende durchaus dem Spielverlauf entsprach und somit auch in Ordnung ging.

„Mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft bin ich hundertprozentig zufrieden“, meinte Sebastian Neuenroth. Nicht zufrieden hingegen war der TSG-Trainer einmal mehr mit der Chancenverwertung. „Wenn du 28 Tore wirfst und 23 Fehlversuche hast, dann ist das nicht gut“, sagte er. Allerdings hatten die Gäste mit Jörg Altmann auch einen Keeper im Tor, der vor allem bei Würfen von den Außenpositionen kaum zu überwinden war und der mit seinen zahlreichen Glanzparaden maßgeblichen Anteil am Punktgewinn seiner Mannschaft hatte. Überragender Akteur im Trikot der Neuenroth-Sieben war Julian Scharff, der von der HSG-Abwehr kaum zu halten war und der es im Spielverlauf auf unglaubliche 15 Treffer brachte – darunter fünf verwandelte Siebenmeter.

TSG-Tore: Scharff 15/5, Noll 4/1, Vogeley 1, Heller 1, Klingmann 3, Fischer 4.

Rote Karten: Fabian Heidler (HSG/ dritte Zeitstrafe), Maik Baumann (HSG/Unsportlichkeit). (per)

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