Bezirksliga A: MSG Bebra/Lispenhausen hat in dieser Saison erst einmal verloren

Titelaspirant als BSA-Gast

Krafvoller Einsatz: Über die Außenbahn fliegt David Fischer von der TSG Bad Sooden-Allendorf in den Kreis und lässt sich bei seinem Wurf nicht mehr aufhalten. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Eine ganz andere Kragenweite als zuletzt der SV Germania Fritzlar hat der nächste Gegner der TSG Bad Sooden-Allendorf in der Handball-Bezirksliga A der Männer. „Die MSG Bebra/Lispenhausen ist trotz unseres Heimvorteils der klare Favorit“, sagt BSA-Coach Sebastian Neuenroth vor dem morgigen Duell um 14.45 Uhr in der Eilse-Sporthalle.

Die Gäste geben dabei ihre Visitenkarte als Tabellenzweiter ab, verloren bisher erst ein einziges Saisonziel bei der HSG Jestädt/Grebendorf mit 29:31 und sind Spitzenreiter TSV Ost-Mosheim II mit zwei Zählern Rückstand hart auf den Fersen.

„Wir dürfen uns keinesfalls so frühe und überhastete Abschlüsse wie gegen Fritzlar erlauben. Das bestraft Bebra/Lispenhausen sofort mit Tempogegenstößen. Das schnelle Umschaltspiel war auch eine deren großer Stärken im Hinspiel“, erinnert sich Neuenroth noch gut an die 23:28-Niederlage in der Vorrunde.

Aber auch am eigenen Kreis müssen die Kurstädter höllisch aufpassen und mit guter Beinarbeit immer wieder die Körper verschieben, um dem Tabellenzweiten keine Lücken zu bieten.

Natürlich hoffen die Hausherren auch darauf, dass Torhüter Attila Dincel einen ähnlichen Sahnetag wie am vergangenen Wochenende erwischt. „Wenn wir gleich ab der ersten Minute diszipliniert auftreten und uns auf unsere Qualitäten besinnen, können wir diesem Top-Team vielleicht sogar Paroli bieten“, setzt Sebastian Neuenroth auf eine enorme Leistungssteigerung seiner Truppe.

Zwar plagen sich Tim Vogeley und David Fischer noch mit im zurückliegenden Spiel zugezogenen Fußverletzungen, doch Neuenroth geht von ihrem Einsatz fest aus.

Bebra/Lispenhausen startete mit einem 28:23-Heimsieg ins neue Jahr und hat auf eigenem Parkett in dieser Spielzeit überhaupt noch nicht verloren. Es gab lediglich zwei Punkteteilungen gegen den Tabellenführer TSV Ost-Mosheim II und den VfL Wanfried II. Beide Begegnungen endeten jeweils mit 34:34-Unentschieden. (eki)

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