FC Hebenshausen gewinnt Futsal-Hallenturnier der Kreisligisten mit etatmäßigem Angreifer im Kasten

Torjäger Tobias Hildmann hielt fast alles

Siegtreffer: Nicht mehr zu stoppen ist Torschütze Haaris Mahmood vom FC Hebenshausen (links) beim 1:0 im Finale.

Witzenhausen. Eigentlich ist Tobias Hildmann vom B-Ligisten FC Hebenshausen auf dem Rasen für das Toreschießen in seiner Mannschaft zuständig, doch beim Futsal-Hallenturnier der Kreisliga-Teams in Witzenhausen war alles ganz anders. Hildmann zeigte als Torhüter im FC-Kasten eine Klasseleistung, kassierte in fünf Spielen lediglich zwei Treffer und avancierte mit seinen Paraden zum großen Rückhalt.

Auch im Finale wuchs der als Keeper eingesetzte Goalgetter über sich hinaus und ließ sich nicht ein einziges Mal überwinden, während Mannschaftskamerad Haaris Mahmood das goldene Tor zum 1:0-Sieg gegen den FC Eschwege erzielte.

„Als Torhüter habe ich zuletzt irgendwann einmal in der Jugend gespielt. Beim Turnier in Witzenhausen hatten wir keinen Schlussmann, deshalb habe ich das gemacht“, erklärte Hebenshausens Nummer eins, während seine Mannschaftskameraden derweil lautstark ihren überraschenden Turniersieg feierten.

In der Vorrunde gewann der FC als einzige Mannschaft alle Spiele und fegte dann im Halbfinale den A-Ligisten SG Kammerbach/Hitzerode mit 6:0 förmlich vom Parkett, ehe es ins Endspiel gegen die ebenfalls ganz starken Eschweger ging. Mehrmals musste Hildmann sein ganzes Können aufbieten, ehe Mahmood für den B-Ligisten die Entscheidung schaffte.

Auf der anderen Seite gingen der erfolgreichste Turnierschütze Adnan Shala und seine Mitstreiter zwar leer aus, dennoch konnte auch der FC Eschwege mit seinem Abschneiden und der Qualifikation für die Endrunde sehr zufrieden sein.

Auf der Strecke blieben hingegen höher eingeschätzte Klubs wie A-Liga-Tabellenführer SG Frieda/Schwebda/Aue und auch der VfB Rommerode, der noch eine Woche zuvor bei den Hallenspielen in Großalmerode einen ganz starken Eindruck hinterlassen hatte.

Immerhin sicherte sich die SG Frieda/Schwebda/Aue mit einem 3:2-Erfolg im kleinen Finale gegen die SG Kammerbach/Hitzerode als Gesamtdritter noch einen Geldpreis von 75 Euro und einen Lederball. Die beiden Finalisten bekamen Geldpreise von 150 bzw. 100 Euro sowie ebenfalls einen Fußball. (eki)

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