Interesse am Relegationsspiel zwischen SG Meißner und RW Fürstenhagen riesengroß

Traumkulisse erwartet

Dicke Luft im Strafraum: Gefordert werden auch am Sonntag in Laudenbach wieder SG Meißners Torhüter Toni Käse und Verteidiger Lukas Toby (rechts). Foto: eki

Laudenbach. Ein Fußballfest ist auf dem Sportplatz in Laudenbach fast schon garantiert. Mehrere hundert Zuschauer wollen sich das große Duell zwischen der SG Meißner und Rot-Weiß Fürstenhagen am Sonntag um 15 Uhr auch ein zweites Mal nicht entgehen lassen.

Wer spielt in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisoberliga? Die Entscheidung fällt im zweiten Relegationsspiel beider Kontrahenten möglicherweise erst in der Verlängerung oder gar im Elfmeterschießen. Die Rot-Weißen gehen nach dem 4:3-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen mit einem Tor Vorsprung in die Partie. Gewinnt Meißner nun mit einem Treffer Differenz, dann zählen bei Punkt- und Torgleichheit die auswärts geschossenen Tore nicht doppelt. Gespielt werden müssen dann 120 Minuten.

„Die Unterstützung unserer Fans in Fürstenhagen waren schon ein großer Anreiz für meine Mannschaft gerade nach dem 1:4-Rückstand. Das wird wieder ein ganz heißes Spiel vor vielen Zuschauern“, ist sich Meißners Coach Norbert Toby sicher. Wie sein Gegenüber Klaus Scholz hat er natürlich Lehren aus der Auseinandersetzung vor einer Woche gezogen. Die Gastgeber wollen viel konzentrierter in der Hintermannschaft arbeiten und den schnellen RW-Angreifern Reinhold Gaber und Nico Titan wenig Entfaltungsmöglichkeiten lassen.

Prickelnde Zweikämpfe wird es reichlich geben, nachdem die Duelle zwischen SG-Verteidiger Thomas Lehmann und Titan bzw. Gaber schon vor fünf Tagen zu den Höhepunkten in einer rassigen Begegnung zählten.

Doch auch Fürstenhagen muss sich in der Defensive etwas einfallen lassen. „Wir dürfen unserem Gegner keinesfalls wieder soviel Raum im Mittelfeld lassen und müssen bis zum Abpfiff konzentriert arbeiten. Zuletzt haben meine Spieler in der letzten Viertelstunde regelrecht geschlafen“, meint Klaus Scholz. Der Coach der Rot-Weißen bangt noch um den Einsatz des angeschlagenen Trios Andreas Obst, Dietmar Olbrich und Daniel Scholz, die wiederum die Angreifer der Spielgemeinschaft an die Kette legen sollen.

Gut möglich, dass sich noch mehr Fußball-Anhänger als im ersten Duell die Entscheidung in Laudenbach ansehen wollen. 500 Fans verfolgten am vergangenen Sonntag in Fürstenhagen ein außergewöhnliches Spiel. Ein Gewinner in Laudenbach steht schon jetzt fest: Der Kassierer. (eki)

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