Vorjahressieger Kevin Reimuth hängte wieder alle ab - Anna Riethmüller erstmals bei den Damen vorn

Triumph des großen Favoriten

Siegerehrung: Die besten Triathleten beim CherryMan 2017 mit der Kirschenkönigin, den Prinzessinnen und den Organisatoren. Ganz oben auf dem Treppchen CherryMan Kevin Reimuth und CherryWoman Anna Riethmüller. Fotos: eki/per 

Witzenhausen. Allein die Körpersprache schon beim Start sagte alles. „Man hat gemerkt, der will hier wieder gewinnen“, meinte CherryMan-Sprecher Axel Behnke bei der Siegerehrung. Und Vorjahressieger Kevin Reimuth vom Eschweger TSV setzte sein Vorhaben in eindrucksvoller Art und Weise in die Tat um und ist erneut Witzenhäuser CherryMan. „Alles war bei dieser Veranstaltung wieder supergut. Die Radstrecke war mit vielen Wellen zwar recht anspruchsvoll, doch Probleme gab es bei allen Disziplinen keine“, sagte der strahlende Sieger. Nur einen Zweikampf mit seinem Kumpel Maurice Herwig, mit dem er sich vor zwölf Monaten noch den ersten Platz geteilt hatte, hätte sich der alte und neue CherryMan gewünscht, doch Herwig war aufgrund einer Grippe diesmal nur Zuschauer.

Die Gesamtzeit von unter einer Stunde unterbot auch noch der Eschweger Matthias Junghans, Er hatte im Ziel 90 Sekunden Rückstand, verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr aber um drei Plätze. Und auch Rang drei von Mirko Witte aus Neu-Eichenberg war ein stattlicher Erfolg.

Bei ihrem fünften Start in Witzenhausen schlug nun die Stunde von Anna Riethmüller. Der Vereinskameradin von Kevin Reimuth konnte keine andere Athletin folgen, auch Vorjahressiegerin Sanna Almstedt als Dritte nicht, der noch ein Langdistanz-Triathlon wenige Tage zuvor in Klagenfurt in den Knochen steckte. „Die Bedingungen bei meinem frühen Start waren noch sehr gut. Ich habe mich bestens gefühlt und wusste schon im Ziel, dass es zu einem Platz weit vorn reichen würde“, sagte die symphatische CherryWoman. Das Sportwochenende war damit für Anna Riethmüller noch nicht beendet. Schon einen Tag später startete sie beim weltbekannten Triathlon in Roth, dort aber in der Mannschaft und im Staffelschwimmen.

Auch Mattis Hüpe aus Wolfhagen kommt zu dieser von den Stadtwerken wieder ausgezeichnet ausgerichteten Veranstaltung immer gern nach Witzenhausen, denn er siegte wie im Vorjahr bei den CherryBoys. Überhaupt gab es wieder einmal viel Lob für die Organisatoren um Boris Schäfer und Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Meil und entsprechenden Applaus von den Sportlern bei der Siegerehrung. „Wir werden wiederkommen“, so der Tenor der Triathleten nach der Erholungsphase auf dem Gelände des Freibads.

Wilm Schneider aus Frankfurt ist einer von ihnen. Der CherryMan des Jahres 2013 musste sich diesmal mit Rang acht begnügen, nachdem er bei der Anfahrt im Stau gestanden hatte und daraufhin erst verspätet an den Start gehen konnte. Und auch der 67-jährige Martin Ullrich, der schon bei Marathonläufen in Boston und Chicago dabei war und bereits zwei Knieoperationen hinter sich hat, will mindestens noch dreimal dabei sein. „Dann hätte ich alle 20 CherryMan bewältigt“, so sein Vorhaben.

Von Eckehard Meyer

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