Fußball-Gruppenliga

Triumph des Lichtenauer FV vor 650 Zuschauern

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Die Schau beginnt: Zusammen mit heimischen Nachwuchskickern betreten die Spieler der SG Kleinalmerode/Hundelshausen und des Lichtenauer FV den Rasen.

Zwei späte Treffer durch Mike Hoffmann und Jan Kaufmann sicherten dem Lichtenauer FV einen 3:1 (0:1)-Erfolg im Gruppenliga-Prestigeduell gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach.

Aufgrund der zahlreicheren Chancen war der Erfolg vollauf verdient

Die Tore

Wie aus heiterem Himmel erzielte Johannes Jank kurz vor der Pause bei der ersten zwingenden Tormöglichkeit für die Spielgemeinschaft die Gästeführung, nachdem der LFV in der Anfangsphase drei Hochkaräter durch Orschel, Tadeis Gambetta und Vasylchenko ausgelassen hatte. Dem 1:1-Ausgleich durch Eker ging eine Flanke von Kaufmann an die Querstange voraus. Beim 2:1 ließ Hoffmann den untätigen SG-Verteidiger Gunkel alt aussehen, dann gelang Neuzugang Jan Kaufmann noch sein erster Treffer für den LFV.

Der Respekt

Der Respekt beider Rivalen voreinander war über weite Strecken übergroß. SG-Abwehrchef Tim Demus kam gar nicht wie sonst gewohnt über die Mittellinie und mit hohem Risiko behaftete Aktionen gab es höchst selten. Alle Akteure waren bemüht, möglichst keine Fehler zu machen.

Der Joker

Erst in der 68. Minute wurde Mike Hoffmann für Mathias Tadeis Gambetta eingewechselt und 19 Minuten später erzielte er das wohl entscheidende Tor. „Natürlich habe ich mich riesig gefreut. Ich wusste, dass ich sofort alles reinhauen musste, denn bei der Konkurrenz im Kader wird es schwer einen Stammplatz zu bekommen“, sagte der 20-Jährige später.

Die Zweikämpfe

Packende Vergleiche gab es einige. Sehenswert waren vor allem die Laufduelle zwischen Alexander Dietz und Jakub Swinarski, aus denen der agile LFV-Verteidiger als klarer Sieger hervorging. Und fair war die Partie auch. Gerieten John Schneider und Jannik Schinzel auf der Gegenseite doch einmal aneinander, dann gab es sogleich einen Händedruck oder eine freundschaftliche Umarmung.

Der Alutreffer

Schon zu Beginn traf Tadeis Gambetta per Freistoß nur die Querstange, dann war Jan Kaufmann unmittelbar vor dem 2:1 dran. Und schließlich zwang Berat Miftari SG-Keeper Daniel Schwenda mit einem Mordsschuss zu einer Glanzparade, der das Leder mit den Fingerkuppen gerade noch an die Latte lenkte.

Die Zuschauer

Die Zahl der Besucher in Hessisch Lichtenau war mit 650 fantastisch und erinnerte an das Relegationsspiel zwischen Klei./Hun/Doh. und BC Sport Kassel vor gut zwei Jahren vor 800 Zuschauern in Hundelshausen. Aus Frieda war auch Kreisfußballwart Horst Schott angereist.

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