Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach siegt vor 800 Zuschauern und steigt in die Gruppenliga auf

1:0 - SG triumphiert vor Traumkulisse

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Trainer und Kapitän: Glücklich in den Armen liegen sich Goran Andjelkovic und Stefan Küllmer.

Hundelshausen. Traumergebnis, Traumkulisse und überall nur strahlende Gesichter bei den eigenen Anhängern. Für die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach fiel am vergangenen Samstag in Hundelshausen Ostern und Weihnachten auf einen Tag.

Fast 800 Zuschauer sahen den 1:0-Triumph der wie die Löwen kämpfenden SG-Kicker gegen den Favoriten BC Sport Kassel. Die erfolgreiche Relegation und der Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga bedeutet den größten Erfolg seit Gründung der Spielgemeinschaft vor zwölf Jahren.

„Die Mannschaft hat bis an die Schmerzgrenze gekämpft und sich dies nach den vielen harten Wochen nach der Winterpause auch wirklich verdient“, sagte Goran Andjelkovic. Mit Freudenrtränen lief der SG-Coach nach dem Schlusspfiff über den Platz und umarmte jeden der ihm in die Quere kam. Alle Spieler gehörten dazu, natürlich auch Spartenleiter Marco Henning und viele der begeisterten Fans.

Starke Defensive

Der heimische Kreisoberliga-Vizemeister war auf dem Gipfel des Glücks angekommen. „Das wird sicherlich noch ein längeres Wochenende“, meinte Youngster Tim Demus. Zusammen mit Kapitän Stefan Küllmer und den anderen Mitstreitern hatte er zuvor eine erstklassige Leistung in der Defensive abgeliefert und die spielstarken Kasseler Angreifer in Schach gehalten. „Wir haben tatsächlich nur wenige zwingende Möglichkeiten herausarbeiten können. Unser Gegner war gut auf uns eingestellt“, bekannte Kassels Co-Trainer Alexander Schramm.

Die dicht an dicht stehenden Besucher rund um den Hundelshäuser Sportplatz kamen dennoch voll auf ihre Kosten und sahen ein packendes und schnelles Fußballspiel zweier engagiert zu Werke gehender Kontrahenten. „Es war wahnsinnig intensiv, doch wir wussten, dass wir gegen diesen Gegner alles geben mussten“, meinte Mannschaftsführer Stefan Küllmer.

Alle drauf: Unter sich begraben haben die SG-Spieler und Fans den Torschützen Tim Malzfeld.

Sowohl die Andjelkovic-Mannschaft als auch BC Sport versuchten von Beginn an den Rhythmus des Gegners mit Forechecking zu stören. Den klaren Möglichkeiten gingen meist individuelle Fehler auf beiden Seiten voraus. So stockte den SG-Anhängern in der Anfangsphase gleich zweimal der Atem, als erst Torhüter Daniel Schwenda nach einem mächtigen Schuss von Vasilchenko mit fantastischem Reflex abwehrte (22.) und dann Kassels Spielertrainer Cucu aus aussichtsreicher Position das Tor nicht traf (27.). Im Gegenzug hatte René Weska das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Bantis, nachdem ein BC-Verteidiger das Leder nicht getroffen hatte. Das Spiel blieb spannend. Die letzten Minuten zogen sich aus Sicht der SG-Spieler und Anhänger wie Kaugummi.

Malzfeld erlöst die SG

Und dann die Erlösung: Kassel setzte alles auf eine Karte, Torhüter Bantis tauchte im gegnerischen Strafraum auf und die Platzherren kamen an den Ball. Als Tim Malzfeld das Leder von der Mittellinie ins verwaiste BC-Gehäuse beförderte (93.) brachen beim Aufsteiger alle Dämme.

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