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Ungewisser Start in die Rückrunde für den Lichtenauer FV gegen Sandershausen

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Von: Andreas Arens

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Ein Man für alle Fälle: Lichtenaus Innenverteidiger Cedric Mimbala (rotes Trikot) wurde zuletzt – wie hier bei der 2:4-Pleite gegen Wolfhagen – im Sturm getestet. Für die Verbandsliga-Partie gegen Sandershausen ist noch offen, wo er spielt.
Ein Man für alle Fälle: Lichtenaus Innenverteidiger Cedric Mimbala (rotes Trikot) wurde zuletzt – wie hier bei der 2:4-Pleite gegen Wolfhagen – im Sturm getestet. Für die Verbandsliga-Partie gegen Sandershausen ist noch offen, wo er spielt. © Moritz Ziegler

Es ist der Prolog zum Rückrundenstart am nächsten Wochenende: Im ersten Spiel der Fußball-Verbandsliga 2022 empfängt der Lichtenauer FV am Sonntag (14 Uhr) die TSG Sandershausen zu einem Nachholspiel.

Hess. Lichtenau – Nach fünf positiven Coronafällen beim LFV, die unter der Woche zur Verlegung des Hessenpokal-Achtelfinals gegen Hessen Kassel geführt hatten, stand die Partie zunächst auf der Kippe.

Doch Lichtenaus Sportlicher Leiter Erkan Kilci gab Entwarnung: „Wenn nichts Schlimmes mehr passiert, können wir spielen.“

Drei der fünf positiv getesteten Spieler wurden aus der Quarantäne entlassen, die anderen beiden konnten sich bislang noch nicht freitesten, wie Kilci weiter sagt. Die positiven Fälle hatten allerdings auch eine Auswirkung auf die gesamte Mannschaft. So wurde das Training Anfang der Woche abgesagt, um eine mögliche weitere Verbreitung des Coronavirus unter den LFV-Spielern zu verhindern. „Das ist für uns ein Nachteil“, meint Kilci.

Ganz anders sieht es beim Gegner aus. Sandershausen gewann am Mittwoch sein Kreispokalspiel in Rengershausen souverän mit 5:2 und befindet sich somit schon im Wettkampfmodus. „Sandershausen ist stark drauf, sie haben in der gesamten Vorbereitung gute Leistungen gezeigt“, so der Sportliche Leiter des LFV. „Bei uns war die Vorbereitung nicht so doll.“

Trotzdem peilen die Lichtenauer auf dem heimischen Kunstrasenplatz einen Sieg an. Und der Gegner ist dabei kein Unbekannter, auch wenn es das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ist. „Wir kennen Sandershausen gut. Wir haben sie auch schon ein paar Mal gesehen in dieser Saison“, erklärt Kilci, der einen abwehrstarken Gast erwartet: „Das ist eine Mannschaft, die in der Liga sehr defensiv spielt. Darauf müssen wir uns einstellen.“

Zuletzt lief es aber auch offensiv gut bei der TSG. Mittelstürmer Emre Bicer machte mit vielen Toren in der Vorbereitung und drei Treffern im Kreispokal am Mittwoch auf sich aufmerksam. Außerdem stand teilweise auch wieder der höherklassig erfahrene Spielertrainer Dennis Schanze – der aus Lichtenau stammt – auf dem Feld.

„Es wird schwer“, vermutet Kilci deshalb auch. Beim LFV kommen zudem noch die personellen Probleme hinzu. „Wir haben angeschlagene Spieler und es kommen welche aus der Quarantäne, die zehn Tage nicht trainiert haben. Da müssen wir schauen, ob sie fit sind.“ Zudem blieb der moldawische Stürmer und frischgebackene Vater Dmitri Maneacov in seiner Heimat und wird dem LFV in der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen. Zuletzt probierte LFV-Spielertrainer Alexandru Cucu deshalb die etatmäßigen Abwehrakteure Cedric Mimbala und Maxim Antoniuc im Angriff aus – und das durchaus erfolgreich. „Ich glaube nicht, dass das gegen Sandershausen angedacht ist“, meint Kilci. Doch aufgrund der angespannten Personallage sei bei der Aufstellung „alles möglich“.

Von Andreas Arens

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