Handball-Bezirksliga A: Bad Sooden-Allendorf 24:29 gegen MSG Bebra/Lispenhausen

TSG Bad Sooden-Allendorf verpasst die Revanche

Seltenes Glücksgefühl: Bad Sooden-Allendorfs Toni Neuenroth kommt frei zum Wurf. Die TSG kassierte gegen die MSG Bebra/Lispenhausen aber eine 24:29-Heimpleite. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Nichts wurde es für die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf im Heimspiel gegen die MSG Bebra/Lispenhausen mit der ersehnten Revanche für das Hinspiel.

Nach der klaren 26:37-Klatsche in Bebra verlor das Team von Sebastian Neuenroth trotz engagierter Vorstellung auch in eigener Halle letztlich deutlich mit 24:29 (15:15).

„Eigentlich war mir schon vor dem Spiel klar, dass das heute nichts werden kann“, sagte der TSG-Trainer nach dem Spiel. Grund dafür seien die vielen Ausfälle gewesen, die es zu verkraften galt. Mit Routinier Burkhard von Velsen, den beiden etatmäßigen Außen Sören Lauer und Lukas Hasselbach, Fabian Amlung und Alexander Klingmann (erzielte zuletzt in Eschwege zwölf Tore) fehlten den Badestädtern nicht weniger als fünf wichtige Stammkräfte. Ein personeller Aderlass, der am Samstag einfach nicht zu kompensieren war.

Dabei hatte es verheißungsvoll begonnen für die TSG. Während sich die Gäste in der Anfangsphase zahlreiche technische Fehler leisteten, suchte die Neuenroth-Sieben konsequent den Weg zum gegnerischen Tor und führte nach zehn Minuten bereits mit 7:3. Anstatt dann aber ein doppeltes Überzahlspiel zu nutzen und den Vorsprung weiter auszubauen, schlichen sich auch im Spiel der Gastgeber immer mehr Fehler ein. Es folgte eine ausgeglichene Phase auf mäßigem Niveau, in der die TSG bis zur 40. Minute zumeist knapp die Nase vorn hatte.

Frühe Rote Karte

Die frühe Rote Karte für Rückraumspieler Alexander Neuenroth nach drei Zeitstrafen (27.) und der durch einen Krampf bedingte zwischenzeitliche Ausfall des sich aufreibenden Tim Vogeley forderten dann aber ihren Tribut. Zwischen der 44. und 52. Minute erspielte sich die MSG einen Fünf-Tore-Vorsprung und gab diesen bis zum Schlusspfiff nicht mehr her.

„Natürlich hätten wir heute nur allzu gerne gewonnen“, trauerte Sebastian Neuenroth der Chance nach, mit einem Sieg gleichzeitig auch den fünften Tabellenplatz vom Gegner zu übernehmen. „Aber insgesamt kann ich meinen Jungs vor allem für die kämpferische Leistung dennoch nur ein dickes Lob machen.“

TSG-Tore: A. Neuenroth 4, Niemczyk 1, Noll 7/4, Vogeley 6, Fischer 4, T. Neuenroth 2. (per)

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