BSA-Handballer beenden die Saison in der Bezirksoberliga mit einem 20:17-Erfolg

Versöhnlicher Abschluss

Durch die Mitte: Mit vollem Körpereinsatz geht Maximilian Roselieb von der TSG Bad Sooden-Allendorf (am Ball) am Kreis der MSG Bebra/Lispenhausen zur Sache. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem 20:17 (10:7)-Heimsieg über die MSG Bebra/Lispenhausen hat eine insgesamt enttäuschende Saison für die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf zumindest einen versöhnlichen Abschluss gefunden.

Dass die Kurstädter in der Abschlusstabelle nur den vorletzten Platz belegen und damit weit hinter den zu Saisonbeginn gesteckten Zielen bleiben würden, stand schon vor der Partie fest. Umso bemerkenswerter war es daher, mit wieviel Einsatzwillen das Team von Trainer Sebastian Neuenroth vor den rund 80 Zuschauern in der heimischen Eilse-Sporthalle zu Werke ging. Vor allem in der Abwehr wurde enorm viel gearbeitet und der Gegner früh attackiert, so dass dieser kaum einmal Gelegenheit hatte, ungestört zum Wurf zu kommen. Und kam doch einmal ein Ball aufs eigene Tor, war Schlussmann Marcus Soter meist zur Stelle.

Wechselnde Leistungen

Dass die Führung zur Pause nicht schon wesentlich deutlicher ausfiel, lag an der wieder einmal sehr wechselhaften Angriffsleistung. Starken Szenen mit sehenswerten Anspielen an den Kreis oder platzierten Würfen aus dem Rückraum folgten immer wieder katastrophale Fehlwürfe, so dass beim Gang in die Kabine von einer Vorentscheidung noch keine Rede sein konnte.

Und das sollte auch lange so bleiben. Zwar gelang es der Neuenroth-Sieben, sich zu Beginn des zweiten Durchgangs mit fünf Toren abzusetzen (13:7/37.), doch schon fünf Minuten später war dieser Vorsprung wieder auf drei Tore dahin geschmolzen (14:11/42.). Am Ende aber hatten die Gäste aus Bebra dem unbedingten Siegeswillen der Kurstädter nichts mehr entgegenzusetzen.

„Wir haben durchgehend geführt und deshalb unterm Strich auch verdient gewonnen“, zeigte sich Sebastian Neuenroth nach dem Spiel zufrieden. Obwohl es um nichts mehr ging, zeigte seine Mannschaft, dass viel mehr in ihr steckt als das, was sie in dieser Saison über weite Strecken zeigte. „Mit einer solchen Vorstellung aus der Saison zu gehen, gibt allen noch mal ein gutes Gefühl“, meinte der Coach. Und dieses gute Gefühl gelte es jetzt in die nächste Saison zu transportieren, um es dann wieder deutlich besser zu machen.

TSG-Tore: Scharff (7/1), Kruse (1), Noll (3/3), Vogeley (3), Fischer (2), Hasselbach (1), Roselieb (1), Lang (2). (per)

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