Bezirksliga A: BSA-Handballer ringen Favorit HSG Jestädt/Grebendorf ein 28:28 ab

Vogeley rettet einen Punkt

Abgehoben: Insgesamt vier Tore warf BSA-Spieler Tim Vogeley (links) gegen die HSG Jestädt/Grebendorf, darunter auch den Treffer zum 28:28-Endstand. Hier taucht er frei vor HSG-Keeper Michael Friemel auf. In der Mitte Boris Hiebenthal. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem leistungsgerechten 28:28 (17:17)-Unentschieden gegen den Tabellen-Dritten HSG Jestädt/Grebendorf haben die Bezirksliga-Handballer der TSG Bad Sooden-Allendorf ihre momentane Heimstärke untermauert. Die HSG dagegen büßte nach der Heimpleite gegen Spitzenreiter Böddiger vom vergangenen Samstag einen weiteren wichtigen Punkt im Titelkampf ein.

Obwohl die Tabellensituation eigentlich etwas anderes vermuten ließ, sahen die mehr als 100 Zuschauer in der Rhenanus-Sporthalle ein Spiel zweier Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten. Während beide Kontrahenten vor allem im ersten Durchgang Probleme in der Abwehr hatten, lief es im Angriff umso besser.

Das führte dazu, dass allein vor der Pause die Führung sechsmal wechselte. Und das, obwohl sich sowohl die Kurstädter als auch die Gäste zwischenzeitlich einen Drei-Tore-Vorsprung hatten herausarbeiten können.

Starker Dennis Möller

Nach dem Seitenwechsel hatten dann zunächst die Jestädter permanent die Nase vorn. Vor allem deren Spielertrainer Dennis Möller bereitete der BSA-Abwehr große Probleme. Erst in der 54. Minute konnten die Gastgeber erstmals wieder zum 24:24 ausgleichen. Ein Tor von Tim Vogeley in der letzten Spielminute rettete ihnen den einen Punkt. „Wenn man sich den Spielverlauf in der zweiten Hälfte anschaut haben wir heute einen Punkt gewonnen“, zeigte sich TSG-Trainer Sebastian Neuenroth mit dem Unentschieden zufrieden.

Von einer Glanzleistung war sein Team weit entfernt. „Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir in den entscheidenden Momenten im Angriff zu unkonzentriert“, meinte der BSA-Coach. Das führte dazu, dass die Gastgeber meist einem Rückstand hinterherliefen „Was die kämpferische Einstellung angeht, muss ich meiner Mannschaft allerdings genau wie vor einer Woche gegen den VfL Wanfried ein Riesenkompliment machen“, sagte Neuenroth. „Alle haben nie aufgesteckt und bis zum Schluss an ihre Chance geglaubt“.

Nach zwei anstrengenden Heimspielen dürfen sich die Bad Sooden-Allendorfer nun in der kommenden Woche ausruhen, bevor es für sie in zwei Wochen mit dem vermeintlich leichten Auswärtsspiel beim noch punktlosen Schlusslicht Germania Fritzlar weitergeht. Mit demselben Gegner bekommt es die JSG Jestädt/Grebendorf bereits am kommenden Samstag zu tun und sollte sich dabei nach zwei sieglosen Spielen den ganzen Frust von der Seele werfen können.

Tore BSA: Vogeley (4), von Velsen (6/3), Klingmann (6/2), Fischer (4), T. Neuenroth (1), Hasselbach (1), S. Lauer (3), Amlung (3). (per)

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