Handball-Bezirksliga A

TSG Bad Sooden-Allendorf trifft auf Spitzenreiter MT Melsungen III

Bereit für das Spitzenspiel in der Bezirksliga: Im Duell zweier noch ungeschlagenen Mannschaften trifft Gerrit Brhel mit seiner TSG Bad Sooden-Allendorf auf Melsungen III. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Zum Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga A empfängt der Tabellenzweite TSG Bad Sooden-Allendorf am Samstagnachmittag Spitzenreiter MT Melsungen III.

Anwurf in der Großsporthalle der Rhenanus-Schule ist um 16.30 Uhr. Bislang stehen beide Teams in dieser Saison noch mit weißer Weste da. Während die Badestädter ihre drei Partien allesamt gewannen, haben die Melsunger neben drei Siegen auch ein Remis zu Buche stehen. Zum Saisonauftakt musste sich die MT-Dritte bei der MSG Fulda/Petersberg II mit einem 29:29 begnügen. „Seither hat sich Melsungen aber kontinuierlich gesteigert und in jedem Spiel mehr als 30 Tore geworfen – zuletzt gegen die HSG Werra/WHO II sogar 39“, weiß TSG-Trainer Sebastian Neuenroth um die Stärke des morgigen Gegners. Respekt hat er besonders vor einem Spieler: Petr Hruby. „Das ist ein herausragender Kreisläufer, auf den man ein ganz besonderes Augenmerk haben muss“, sagt er. Allerdings dürfe man sich in der Abwehr nicht auf ihn allein beschränken, da der MT auch im Rückraum stark besetzt sei. Das bekam zuletzt Werra/WHO zu spüren, als Hruby nur ein Tor erzielte, Florian Brüne aber nicht weniger als 13 mal aus dem Hinterhalt traf. „Für uns wird es darauf ankommen, hinten eine gute Balance zu finden, wenn wir nicht auch so viele Gegentore wie die bisherigen MT-Gegner kassieren wollen“, sagt Neuenroth.

Auch wenn die Abwehr aus seiner Sicht der Knackpunkt in diesem Spiel wird – ohne eine engagierte und konzentrierte Leistung im Angriff wird auch kein Blumentopf zu gewinnen sein. „Wenn wir uns zu viele unnötige Fehlwürfe und Ballverluste leisten, haben wir keine Chance“, warnt Neuenroth. Das habe sich schon vor zwei Wochen beim Bezirkspokal-Endturnier in Schlitz gezeigt, bei dem seine Mannschaft eine indiskutable Leistung gezeigt hatte und von dem man mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Hause gekehrt war. „Ich hoffe, dass das ein Nackenschlag zum richtigen Zeitpunkt war“, so der TSG-Coach.

Klingmann an der Linie

Personell können die Badestädter am Samstag nach dem aktuellen Stand der Dinge aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Trainer Neuenroth ist privat verhindert und wird von Alexander Klingmann vertreten. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für ein packendes Handballspiel also. (per)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.