3:0 gegen SV Reichensachsen

Vorsprung des Lichtenauer FV wächst und wächst

+
Abgezogen: Auf dem Weg zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung ist der Ball nach diesem Schuss von Jan Kaufmann im roten Trikot des Lichtenauer FV.

Hessisch Lichtenau - Die Fußballer des Aufsteigers Lichtenauer FV mischen die Gruppenliga weiter auf. Mit dem 3:0 (2:0)-Heimerfolg über den SV Reichensachsen baute das Team von Spielertrainer Alexandru Cucu seinen Vorsprung auf nunmehr neun Punkte aus, weil Verfolger Grebenstein sein Spitzenspiel bei der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach mit 0:3 verlor.

Die Gastgeber taten sich zunächst etwas schwer gegen die Reichensachsener, die trotz des 4:1-Erfolges eine Woche zuvor gegen Kaufungen als klarer Außenseiter ins Rennen gegangen waren. Zwar hatte die Cucu-Elf deutlich mehr Spielanteile, doch fehlte oft beim letzten und entscheidenden Zuspiel die nötige Konzentration. Die erste richtig dicke Torchance hatten dann nach einer guten halben Stunde auch die Gäste, als LFV-Innenverteidiger Lukas Dickel den Ball im eigenen Strafraum vertändelte und Torwart Gheorgi Bantis gegen den frei auf ihn zulaufenden Patrick Roeder sein ganzes Können unter Beweis stellen musste.

Das aber schien nun wie ein Weckruf zu wirken für die Gastgeber, die im direkten Gegenzug mit einer schönen Kombination Mahias Gambetta im Sturmzentrum in Szene setzten und SV-Abwehrspieler Stephan Montag sich nur mit einem Foul zu helfen wusste. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dadah Gadea Baringo sicher (35.).

Angeführt von ihrem Spielertrainer Alexandru Cucu, der wieder einmal überall auf dem Platz zu finden war und seine Jungs glänzend bediente, blieben die Platzherren nun am Drücker und legten noch vor der Pause ein Tor nach. Nach einem langen Pass von Mannschaftskapitän Sergiu Fondos stürmte Jan Kaufmann seinen Gegenspielern auf und davon und ließ SV-Keeper Danny Göhler keine Abwehrchance (44.).

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal alles, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Und hätte Patrick Röder mit seinem verdeckten Distanzschuss Erfolg gehabt, wäre es vielleicht auch noch mal spannend geworden. So aber war es erneut Bantis Georghi, der reaktionsschnell abtauchte und seinem Team mit einer tollen Parade den Zwei-Tore-Vorsprung festhielt. Und als Oleksandr Vasylchenko nach einer Hereingabe von Jan Kaufmann und der Ablage von Mathias Gambetta mit seinem Schuss aus halblinker Position auch noch 20 Minuten vor Spielende auf 3:0 erhöhte, war der Drops endgültig gelutscht.

Beinahe hätte der kurz zuvor eingewechselte Berat Miftari sogar noch das 4:0 erzielt. Doch der Ball, den der gegnerische Keeper ihm bei einem Abwehrversuch an den Kopf schoss, landete neben dem Tor (80.).  per

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.