TSG darf beim Kreispokal mitspielen

TSG Wellerode hilft in der Kreisoberliga aus

Neu in der Fußball-Kreisoberliga ist in der kommenden Spielzeit die TSG Wellerode. Wie bitte? Ein Kasseler Verein wird in unseren Breiten auf Kreisebene aktiv sein? Ganz genau.

Kreisfußballwart Horst Schott begrüßte die TSG ganz offiziell bei der Saisonbesprechung in Abterode und sagte, „dass Wellerode eine ganz wichtige Rolle für die kommende Spielzeit eingenommen hat“. Damit bezog sich Schott auf die außergewöhnliche Situation, dass die Söhrewälder für ein Jahr in der heimischen Kreisoberliga spielen werden, damit diese Klasse die Mindestanzahl an Mannschaften vorweist.

„Wellerode ist sozusagen für ein Jahr ausgeliehen. Und das ist ganz wichtig, denn ohne sie hätten wir nur 13 Mannschaften in der Klasse gehabt. Damit wäre die Kreisoberliga nicht überlebensfähig gewesen“, sagte der Fußballchef während der Versammlung. Dieses Engagement ist aber vorerst nur für die kommende Saison angelegt. Nach der Saison 2016/2017 wird dann weiter geschaut, ob es bei dieser einmaligen Situation bleibt und in welche Klassen die TSG dann eingegliedert wird. Dies gilt auch für den Fall, dass Wellerode auf- oder absteigt.

Ob Wellerode auch beim heimischen Kreispokal mitspielen darf, diese Frage gab Schott an die Vereinsvertreter weiter, „denn es könnte ja schon etwas komisch wirken, wenn der Kreispokal von einem Verein aus dem Landkreis Kassel gewonnen wird“. Doch die Stimmberechtigten zweifelten nicht und sprachen sich ohne Gegenstimme dafür aus, die TSG mitspielen zu lassen.

Viele Gespräche waren nötig

So einfach, wie es klingen mag, war die Ausleihe der TSG Wellerode aber nicht. Schott sprach von zähen Verhandlungen mit dem Ausschuss in Kassel. Es habe lange gedauert, bis zugestimmt und grünes Licht gegeben wurde. „Aber wir sind froh, dass jetzt alles unter Dach und Fach ist.“ (nic)

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