Fußballkreis Werra-Meißner

Wer wird Vizemeister, wer steigt aus der Kreisoberliga ab?

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Großer Ehrgeiz: Nochmals mit aller Kraft und mit großem Ehrgeiz will sich Angreifer Marcel Pressler von der SG Meißner (Zweiter von links) reinhängen und seine Mannschaft zum Sieg gegen den TSG Fürstenhagen führen.

Vier Begegnungen in der Fußball-Kreisoberliga: Für einige Teams steht am letzten Spieltag der Saison noch viel auf dem Spiel. Die TSG Bad Sooden-Allendorf will Vizemeister werden und die Relegationsrunde erreichen, während die SG Meißner den Klassenerhalt schaffen möchte. Bei Siegen der Konkurrenz kann der diesmal spielfreie SSV Witzenhausen noch auf den vorletzten Rang abrutschen.

Bad Sooden-Allendorf - Niederhone (Samstag, 15.30 Uhr). „Wir wollen den zweiten Platz mit einem Sieg aus eigener Kraft erreichen, obwohl ich dem FC Großalmerode im Spiel gegen Weidenhausen II durchaus etwas zutraue“, sagt BSA-Trainer Jörg Immig und will sich nicht auf die Schützenhilfe der Konkurrenz verlassen.

Nach dem vergebenen Matchball zuletzt gegen Wanfried ist der Druck im BSA-Lager nach wie vor groß, doch der BSA-Coach glaubt an seine Truppe, die im Falle eines Sieges bereits am 30. Mai (Himmelfahrt) das erste Relegationsspiel bestreiten würde.

Im Hinspiel siegten die Kurstädter in Niederhone mit 5:0, müssen diesmal aber auf ihren verletzten Abwehrchef Patrick Aldinger (Aduktorenprobleme) verzichten. Auch Adnan Jando fällt nach einer Operation aus.

SG Meißner - TSG Fürstenhagen(Samstag, 15.30 Uhr). Im letzten Punktspiel steht der scheidende SG-Trainer Norbert Toby an der Linie. „Der direkte Klassenerhalt wäre auch für mich natürlich ein toller Abschluss“, sagt Toby, wohlwissend, dass dazu aber die Schützenhilfe der Konkurrenz aus Sontra und Frieda nötig ist.

„Wir müssen zunächst aber auf uns selbst schauen und die eigene Aufgabe gegen Fürstenhagen lösen“, so Toby.

Nach wie vor glaubt der derzeitige Tabellenletzte noch fest an den Klassenerhalt und bestach zuletzt beim hochverdienten 4:1-Auswärtssieg bei der SG Wehretal mit Engagement und Ehrgeiz.

Die SG Meißner weiß auch, dass bei einem eigenen Erfolg die unmittelbaren Konkurrenten SG Wehretal und TSV Waldkappel ebenfalls gewinnen müssen. „Sollte es am Ende zu einer Punktgleichheit mit diesen Mannschaften kommen, dann haben wir gegenüber beiden Rivalen den besseren, direkten Vergleich“, sagt Meißners Coach.

Noch nicht sicher ist der Einsatz des angeschlagenen Lukas Toby, während Moritz Becker aus beruflichen Gründen ausfällt. Im Hinspiel verlor die SG in Fürstenhagen mit 1:3. Marcel Pressler erzielte den einzigen Treffer.

Großalmerode - Weidenhausen II (Samstag, 15.30 Uhr). „Wir möchten die Saison mit einem positiven Ergebnis beenden und haben gegen die Weidenhäuser zudem etwas gutzumachen“, sagt FC-Trainer Stefan Koch. So verloren die Tonstädter das Hinspiel deutlich mit 1:6. Auf FC-Seite traf nur Maik Hildebrandt zum zwischenzeitlichen 1:3.

Nach der Begegnung ist im Schwarzenbergstadion ein Saisonabschluss der FC-Teams zusammen mit den Anhängern geplant.

Lichtenauer FV - Wanfried(Samstag, 15.30 Uhr). Für den Meister aus Hessisch Lichtenau ist diese Partie die Generalprobe für das Pokalfinale, das bereits am kommenden Mittwoch um 18.30 in Niederhone gegen Verbandsligist SV Adler Weidenhausen auf dem Programm steht. Im Hinspiel siegte der LFV mit 2:0.  eki

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