Fußball-Gruppenliga

Ziele des Lichtenauer FV und der SG Klei./Hun./Doh. sind unterschiedlich

Überflieger: Über den Vollmarshäuser Verteidiger Sebastian Gippert hinweg springt Jan Kaufmann im roten Trikot des Lichtenauer FV. Foto: Moritz Becker

Witzenhausen – Der erneute Gewinn von drei Punkten ist am Sonntag das erklärte Ziel von Fußball-Gruppenligist Lichtenauer FV beim TSV Zierenberg, während die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach im Auswärtsspiel beim TSV Rothwesten bereits mit einem Zähler zufrieden wäre.

Zierenberg - Lichtenauer FV(Sonntag, 15 Uhr). Beginnt der Spitzenreiter erstmals in dieser Saison mit zwei Spitzen? Diese Variante ist beim Tabellenzwölften aus Zierenberg durchaus denkbar. „Wir erwarten einen defensiv eingestellten Gegner, der erst einmal auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht sein wird“, meint Lichtenaus sportlicher Leiter Erkan Kilci.

In zwölf Begegnungen kassierten die Gastgeber bereits 49 Treffer und haben damit die schwächste Hintermannschaft in dieser Klasse. Kein Grund für den Favoriten aus Hessisch Lichtenau aber, die Partie nicht konzentriert anzugehen. „Der große Platz in Zierenberg kommt uns entgegen und ein frühes Tor würde uns auch schon sehr helfen“, meint Kilci vor der vorletzten Auswärtsbegegnung in der Hinrunde. Die Lichtenauer sammelten bisher 34 von 36 möglichen Punkten und wollen diese tolle Serie als klarer Favorit natürlich ausbauen.

In personeller Hinsicht haben die beiden Spielertrainer Alexandru Cucu und Eduard Grosu die Qual der Wahl. Alle Akteure sind fit.

Rothwesten - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). Noch gut erinnert sich SG-Trainer Goran Andjelkovic an die hochklassigen Spiele zwischen seiner Mannschaft und Rothwesten in der vergangenen Saison. Es waren tolle Vergleiche auf hohem Niveau, in denen wir nur einmal beim 1:1 in Rothwesten punkten konnten“, so der SG-Coach.

Beide Rivalen verkauften sich in dieser Spielzeit bisher allerdings unter Wert und liegen nur zwei Punkte voneinander getrennt auf den Rängen sechs und sieben. „Wenn unser nächster Gegner erst einmal ins Rollen kommt dann wird es für uns ganz schwer. Mit einem Punkt wäre ich deshalb in diesem Auswärtsspiel schon sehr zufrieden“, so Andjelkovic.

Bei der bitteren Niederlage zuletzt gegen Wolfhagen spürte der Trainer eine gewisse Unsicherheit in den eigenen Reihen. „Einige meiner Spieler konnten nicht die gewohnte Leistung abrufen. Wir müssen einfach kreativer werden und uns Chancen besser erarbeiten, fordert der Coach.

Auf unbestimmte Zeit werden Jan Nickel aufgrund seines Studiums in Paderborn und Verteidiger Tobias Gunkel (Polizeidienst) der Spielgemeinschaft nicht mehr zur Verfügung stehen.  eki

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