Lichtenauer FV und TSG Fürstenhagen wollen in der Kreisoberliga-Endtabelle vor dem Nachbarn liegen

Zwei Trainer und ein Gedanke

Aktivposten: Zu den Leistungsträgern der SG Meißner gehört Angreifer Moritz Becker (links), der zuletzt auch das Siegtor gegen die SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund schoss. Foto: Lucia Knoblauch

Witzenhausen. 27 Tore kassierten fünf Mannschaften aus dem Altkreis Witzenhausen gegen ihre Gegner in der Hinrunde, auf die sie am vorletzten Spieltag in dieser Saison in der Fußball-Kreisoberliga erneut treffen. Achtmal klingelte es im Kasten der SG Meißner im Duell gegen Bad Sooden-Allendorf, eine 0:7-Schlappe gab es für die SG Werratal in Reichensachsen.

SG Werratal - Reichensachsen (Samstag, 15.30 Uhr). „Im Hinspiel ist so ziemlich alles schiefgelaufen was nur schief laufen konnte“, erinnert sich SG-Trainer Dieter Berg noch genau an das Duell in Reichensachsen. Bereits nach einer Viertelstunde waren Hagen Fuchs, Gideon Morth und Torhüter Tobias Schönwitz nach Verletzungen nur noch Zuschauer. Kurz darauf erzielten die Platzherren zwei Treffer innerhalb von drei Minuten.

So etwas soll den Werratalern im letzten Saison-Heimspiel nicht nochmals passieren. „Aufpassen müssen wir vor allen auf die beiden eminent gefährlichen SVR-Stürmer Bick und Röder, die in dieser Spielzeit zusammen schon 43 Tore erzielt haben“, weiß Berg. Zweimal traf Bick auch im ersten Aufeinandertreffen beider Rivalen. „Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz hilft den Reichensächsern nur ein Sieg, während wir den Gegner aus einer verstärkten Abwehr mit schnellen Gegenstößen überraschen wollen“, verrät Berg.

SpVgg. Hopfelde/Hollstein - Wanfried (Samstag, 15.30 Uhr). Im ersten Vergleich wurden die Wanfrieder ihrer Favoritenrolle gegen den Absteiger zwar mit einem deutlichen 6:1-Erfolg gerecht, bekleckerten sich trotz dieses Sieges aber nicht mit Ruhm.

Für die Spielvereinigung geht es beim vorletzten Auftritt in der Kreisoberliga nur noch um ein achtbares Ergebnis und vielleicht noch einen eigenen Treffer in dieser Klasse.

SG Meißner - Bad Sooden-Allendorf (Samstag, 15.30 Uhr). Nach dem 4:3-Sieg der SG am vergangenen Sonntag gegen Pfaffenbachtal/Schemmergrund ist amtlich, dass die Mannschaft von Trainer Norbert Toby die Relegation um den freien Platz in der Kreisoberliga (gegen Rot-Weiß Fürstenhagen oder TSV Waldkappel) bestreiten wird. „Momentan ist unsere Hintermannschaft noch die größte Baustelle. Wir schießen zwar mehr Tore, kassieren aber noch zu viele Treffer“, sagt der SG-Coach. Dies war auch im Hinspiel in Bad Sooden-Allendorf so, als die Meißneraner bei der 0:8-Schlappe nur mit Glück um eine zweistellige Niederlage herumkamen. Noch zwei (Punkt-) Spiele hat die SG nun Zeit, sich auf die beiden Relegationsspiele vorzubereiten. „Die drei Punkte am vergangenen Wochenende haben meiner Mannschaft gut getan. Den Schwung wollen wir mitnehmen“, sagt Toby. Verzichten muss er morgen auf Manuel Schröder und Pascal Stöber.

SG Wehretal - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Samstag, 15.30 Uhr). „Die 1:4-Niederlage im Hinspiel ist sicherlich noch in den Köpfen meiner Spieler drin“, sagt Gästetrainer Thomas Schill. Den Ehrentreffer erzielte seinerzeit Sascha Hohlbein zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Hohlbein kann morgen nach abgelaufener Sperre wieder auflaufen und ist genauso ehrgeizig wie seine Mannschaftskameraden, dieses Mal den Spieß umzudrehen. „Wir werden bestimmt nichts verschenken“, sagt Thomas Schill.

Lichtenauer FV - TSG Fürstenhagen (Samstag, 15.30 Uhr). Zwei Trainer und ein Ziel: „Wir wollen am Ende der Saison in der Tabelle vor unserem Nachbarn liegen“, erklären LFV-Coach Erkan Kilci und sein Gegenüber Uwe Dippel unisono. Den Ehrgeiz ihrer Spieler brauchen die Trainer vor diesem Prestigeduell also nicht anzustacheln.

Für Fürstenhagen geht es auch darum, die Negativserie gegen den Rivalen von zuletzt drei Niederlagen in Folge zu beenden. Darum kommt den Gästen die momentan überragende Form ihres Torjägers Domenic Appel gerade recht, der in Hessisch Lichtenau gern sein 30. Saisontor schießen möchte.

Ein Vollstrecker dieser Güte fehlt dem LFV, obwohl man das Hinspiel nach Treffern von Hein und Polat mit 2:0 gewann. Allerdings ist Urlauber Waldemar Hein dieses Mal nicht dabei. Beim TSG fehlen Marc Siebert (Leistenprobleme) und Sebastian Aschenbrenner (Verletzung am Sprunggelenk). (eki)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.