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Starke Aufholjagd wird nicht mehr belohnt: SV Adler verliert in Unter-Flockenbach

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Von: Maurice Morth

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Ging voran beim SV Adler: Kilian Krug. ARCHI
Ging voran beim SV Adler: Kilian Krug. ARCHI © Maurice Morth

Die zweite knappe Niederlage binnen einer Woche musste der SV Adler Weidenhausen am Samstagnachmittag beim südhessischen SV Unter-Flockenbach in der Fußball-Hessenliga hinnehmen.

Unter-Flockenbach – Nicht mit von der Partie waren die beiden wichtigen Angreifer Sören Gonnermann (Adduktorenverletzung) und Jan Gerbig (Fußverletzung). Während es sich bei Gonnermann wohl um eine vergleichsweise kürzere Verletzungspause handelt, ist bei Außenstürmer Gerbig noch nicht klar, wie lange er wirklich ausfallen wird.

SV Unter-Flockenbach- SV Adler Weidenhausen 3:2 (1:0). Nach einer nur kurzen Abtastphase hatte der SV Adler die Riesenchance zur Führung: Nach einer Hereingabe von Tim Gonnermann scheiterte aber der in der Spitze aufgebotene Jan Ullrich aus kurzer Distanz an Keeper Nicolas Schütz.

„Danach verflachte die Partie erstmal und war sehr ausgeglichen“, berichtet Adler-Sprecher Christian Gölitz. 15 Minuten vor der Pause nahm das Spiel aber wieder an Fahrt auf – auch was die Gangart betraf.

Aus dem Gestocher heraus erzielte Linus Hebling nach einer Ecke die Führung für die Gastgeber (32.), auf der Gegenseite zischte ein Adler-Freistoß von Kilian Krug nur knapp über das Gehäuse (40). Torwart Johannes Klotzsch war es wiederum, der seinem Team den Ein-Tore-Rückstand mit starken Aktionen in die Halbzeit rettete (42. und 45.).

„Nach dem Wiederanpfiff haben wir uns dann leider ganz schnell das 0:2 gefangen und das 0:3 war dann fast eine Dublette davon“, so Christian Gölitz. Dennoch gaben sich die Weidenhäuser auch nach dem Drei-Tore-Rückstand nach 63 Minuten nicht auf und wurden dafür, dass sie nun endlich aufwachten und wesentlich besser ins Spiel kamen, belohnt: Zunächst bediente Moritz Krug seinen Bruder Kilian stark zum 3:1 (67.), dann sorgte Tim Gonnermann mit einem sehenswerten Flachschuss aus rund 25 Metern für das 3:2 (70.).

Der Glaube war bei den Weidenhäusern da und es entwickelte sich eine wilde Schlussphase, in der die Mühen aber nicht mehr belohnt wurden. „Wir hatten deutlich mehr Spielanteile, Kilian Krug traf nach 75 Minuten noch die Latte, aber wir haben es leider bis zum Abpfiff nicht mehr gepackt, noch das 3:3 zu schießen“, sagt Gölitz.

SV Adler: Klotzsch - Renke (Beng/75.), Toro Moreno, Assmann, Görs (Ngyuen/53.), K. Krug, T. Ullrich, Pfliegner (Felmeden/53.), T. Gonnermann, M. Krug, J. Ullrich.

Tore: 1:0 Hebling (28.), 2:0 Arikan (49.), 3:0 Diefenbach (63.), 3:1 K. Krug (67.), 3:2 T. Gonnermann (70.).  

(Maurice Morth)

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