Volleyball-Regionalligist unterliegt Spitzenreiter Speyer

Starker Auftritt von der VSG Kassel-Wehlheiden nicht belohnt

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Mit voller Kraft: Kassels Kay-Maik Paluszak (links) will den Block von Speyer mit Simon Hoffmann (Mitte) und Oliver Geibel überwinden.

Kassel – Die VSG Kassel-Wehlheiden bot in der Volleyball-Regionalliga dem Spitzenreiter Paroli. Am Ende fehlte nach einer starken Leistung aber die Belohnung, denn die Gastgeber mussten gegen den TSV Speyer eine 1:3-Niederlage (22:25; 24:26; 25:23; 19:25) einstecken.

„Zuhause zu verlieren, aber trotzdem das beste Saisonspiel abgeliefert zu haben, mildert die Frustration deutlich ab“, sagt VSG-Trainer Dierk Fooken. Zumal eine Hiobsbotschaft schon vor dem Spiel kam: „Neben dem Ausfall unseres Kapitäns Timo Breithaupt, hat sich nun auch unser bester Angreifer eine Fingerverletzung zugezogen und fällt bis auf Weiteres aus“, erklärt Fooken.

Dass die VSG-Volleyballer noch richtig kämpfen können, haben sie am Samstagabend in der Aueparkhalle bewiesen. Trotz Personalsorgen spielten sie sich im ersten Satz eine 20:16-Führung gegen den Tabellenführer heraus. „Leider konnten wir den Sack nicht zumachen und sind kurzfristig eingebrochen“, sagt Fooken.

In den Folgesätzen hat die VSG ein ebenso attraktives wie emotionales Spiel vor heimischer Kulisse abgeliefert. Blockpunkte, Schmetterbälle und Jubelgesänge wechselten sich ab. Speyer setzte sich im zweiten Satz nur knapp durch – der dritte Durchgang ging mit 25:23 an die Nordhessen.

VSG-Mittelblocker Alexander Trick spielte auf der Diagonalposition und brachte Speyer mit seinen Aktionen immer wieder in Bedrängnis. Dennoch reichte es nicht, um sich abzusetzen und die VSG musste sich im vierten Satz geschlagen geben. Trotz der widrigen Bedingungen war der Kampfgeist ein wichtiges Signal, das die VSG im Abstiegskampf gesetzt hat. Von Sarah Ackermann

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