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Starker Endspurt führt TVH-Frauen zum Erfolg

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Anna-Lena Hoffelner, Handballerin beim Landesligisten TV Hersfeld, im Spiel gegen den TSV Vellmar.
Wichtige Stütze für ihr Team: Anna-Lena Hoffelner wusste am Samstag genau wie ihre Teamkameradinnen zu überzeugen. © Stefan Kost-Siepl

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Handballerinnen des TV Hersfeld. Doch am Ende gingen sie als strahlende Siegerinnen aus der Halle. In ihrem zweiten Spiel der Landesliga-Abstiegsrunde haben sie den TSV Vellmar am Samstagnachmittag 25:21 (10:11) bezwungen und stehen damit weiterhin an der Tabellenspitze.

Bad Hersfeld – Die Hersfelderinnen erwischten einen guten Start in die Partie und gingen schnell mit 4:0 (8.) in Führung. Sie waren optimal auf den Gegner eingestellt, der sich vor allem im Angriff schwertat. Je länger das Spiel allerdings dauerte, umso besser fand Vellmar seinen Rhythmus. Die Gäste hatten nun immer wieder Lösungen parat, um ihre Gegnerinnen auszuspielen. So gelang dem TSV nach einer Viertelstunde der Ausgleichstreffer zum 6:6. Bis zum 8:8 (23.) blieb es daraufhin ausgeglichen, doch dann gab es einen Schreckmoment für den TVH. Luisa Teichmann bekam einen Schlag vor die Brust und konnte in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. Die Gäste nutzten dies konsequent aus, gingen kurz darauf erstmals in Führung und nahmen diese dann auch mit in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause kämpften sich die Gastgeberinnen wieder heran. Dabei war es in dieser Phase vor allem Anna-Lena Hoffelner, die mit ihren Aktionen dafür sorgte, dass der Ausgleich zum 15:15 gelang. Unkonzentriertheiten in Angriff und auch in der Abwehr führten dann allerdings dazu, dass Vellmar erneut auf 18:16 (40.) davonziehen konnte. Die Konsequenz nur zwei Minuten später: eine Auszeit aufseiten des TVH – Gelegenheit, die Mannschaft neu einzustellen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Ab dem 18:20 (51.) trugen die Umstellungen schließlich Früchte. Die Abwehr zeigte die nötige Aggressivität und Torfrau Nike Höhmann bot mit ihren Paraden einen sicheren Rückhalt. Die Gäste aus Vellmar hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und wirkten bei einem 7:0-Lauf des TV Hersfeld fast schon wie Statisten. Letztendlich feierten die Gastgeberinnen einen verdienten Sieg, da sie vor allem in der Schlussphase Kampfgeist zeigten und als Mannschaft auftraten.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, da sie alles abgerufen hat“, sagte TVH-Trainerin Sabine Teichmann nach dem Spiel und war froh, dass ihr Team den Schrecken nach der Verletzung ihrer Tochter Luisa verkraftet habe. „Die Mädels haben danach eine gute Moral bewiesen“, lobte sie, „und gezeigt, dass sie es aus eigener Kraft schaffen können.“

TV Hersfeld: Höhmann, Hollstein - Manteufel (1), Raguse (7/3), Spill (1), Teichmann (3/2), Berg (3), Hoffelner (3), Hildebrand (4), Hugo, Herrmann (1), Hedrich, Braun (1), Suppes (1)

TSV Vellmar: Ben Ali, Gerner - Hauschild (1), Griesmeier (3), Homburg, Naumann (3/2), Deichmann (3), Hörder (5), Rull (1), Ulrich, Geßner (1), Löber (1), Ochmann (3)

SR: Helmut Ritz/Alexander Steinbeck

Siebenmeter: 5/5 - 2/2

Zeitstrafen: 4 min - 4 min

(Peter Fäcke)

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