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Eintracht Baunatal will Startschwierigkeiten überwinden

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Von: Martin Scholz

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Inzwischen gut eingespielt: Die Baunataler Jan-Erik Kleinschmidt und Fynn Reinhardt (v.l. in den roten Trikots) – hier gegen Aues Julian Ernest Jerebie und Elias Gansau – bildeten zuletzt ein starkes Duo.
Inzwischen gut eingespielt: Die Baunataler Jan-Erik Kleinschmidt und Fynn Reinhardt (v.l. in den roten Trikots). © Andreas Fischer

Jetzt aber: Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal will heute (17 Uhr, Sporthalle Bruno Hinz) beim SV Anhalt Bernburg endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Und die Zeichen dafür stehen nicht schlecht. Für die Gastgeber schlagen sogar schon drei Niederlagen zu Buche. Die Saale-Städter rangieren damit auf Rang elf, einen Tabellenplatz hinter Baunatal.

„Natürlich brauchen wir jetzt einen Sieg“, sieht Kevin Trogisch den Tatsachen ins Auge. Der 29-jährige Rückraumschütze konnte zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Aue acht Feldtore beisteuern und dürfte mit seiner aktuellen Form auch in Bernburg in der Baunataler Anfangsformation stehen. „Wir müssen jetzt einfach unsere Startschwierigkeiten überwinden, aber wir entwickeln uns aktuell ständig weiter. Wenn alles läuft wie geplant, können wir den Bock umstoßen“, sagt der Rückraumrechte der Eintracht.

Das ist auch die Marschrichtung von Eintracht-Trainer Dennis Weinrich, der in dieser Woche den zwischenzeitlich wieder aktivierten Paul Gbur verabschieden konnte, nachdem Abwehrchef Phil Räbiger grünes Licht für seinen Einsatz gegeben hatte. „Phil wird uns damit in der Abwehr verstärken, aber wohl noch nicht im Angriff“, sagt Weinrich, der sonst bis auf Aaron Henne den gesamten Kader mit nach Sachsen-Anhalt nimmt.

„Natürlich steht ein Sieg auf dem Plan, aber wir winken auch nicht gerade von der Spitze. Zudem wird das sicherlich ein sehr emotionales Spiel, weil in Bernburg das Publikum direkt hinter der Bank sitzt“, sagt Weinrich.

Und noch einen Trumpf haben die Gastgeber im Ärmel: Nico Richter, der 24-jährige Rechtsaußen steht aktuell mit 22 Toren auf Platz drei der Torjägerliste der Staffel Ost und dürfte auch am Samstag erneut zu einer Herausforderung für den zuletzt stark aufspielenden Marian Mügge im Baunataler Tor werden. Was also tun? „Wir wollen unaufgeregt auftreten und unsere Routine finden. Wir sind optimistisch, aber es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Weinrich.

In Sachen Aufstellung wird es wohl keine Experimente geben. Das Zusammenspiel von Fynn Reinhardt und Jan-Erik Kleinschmidt war zuletzt überzeugend, und auch Felix Geßner bleibt auf Linksaußen die erwartet feste Größe. Das macht wohl auch erstmal den Einsatz von Friedrich Hellmuth, dem anderen Baunataler Linksaußen, eher unwahrscheinlich. (Martin Scholz)

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