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Am Samstag geht es den Eisenberg hoch

Wenn die Beine brennen: Beim Bergkönig am Eisenberg müssen die Radsportler auf fünf Kilometern 450 Höhenmeter bewältigen.  
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Wenn die Beine brennen: Beim Bergkönig am Eisenberg müssen die Radsportler auf fünf Kilometern 450 Höhenmeter bewältigen.  

Zum fünften Mal richtet der RSV Bad Hersfeld am Samstag (ab 12 Uhr) das Bergzeitfahren am Eisenberg aus. In den Wettbewerb eingebettet sind zum dritten Mal die Hessenmeisterschaften. Einige Zahlen zur Veranstaltung.

3 Mal hat sich Stefanie Apel vom RSV Bad Hersfeld den Titel der Bergkönigin bei den Jedermännern gesichert. Ihre Bestzeit erreichte die damals 32-Jährige 2018 in 18:06 Minuten und war damit 18 Sekunden schneller als bei ihrem ersten Erfolg in 2016.

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4 Mal hat das Rennen um den Bergkönig am Eisenberg bislang stattgefunden. Premiere war 2016 – im vergangenen Jahr bremste die Pandemie die Veranstaltung aus.

5,1 Kilometer lang ist die Strecke, die von Gersdorf hinauf auf den Eisenberg führt. Dabei beträgt die durchschnittliche Steigung 7,5 Prozent. An der steilsten Stelle sind es 14 Prozent.

12,43 Minuten beträgt der Streckenrekord, den Tobias Eise aus Schotten 2019 aufstellte.

13,10 Minuten benötigte der Deutsche Meister im Straßenrennen von 2006, Dirk Müller (RSV Bad Hersfeld), der sich 2016 als Erster die Krone des Bergkönigs aufsetzen durfte. 2011 war Müller Deutscher Meister im Bergzeitfahren geworden.

20,89 km/h betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit von Tim-Jonas Reuß aus Sossenheim, der 2017 in 14:39 Minuten Bergkönig wurde.

170 Teilnehmer starteten 2018, als beim Bergkönig auch zum ersten Mal die Hessenmeisterschaften ausgefahren wurden. 140 Anmeldungen liegen laut Veranstalter diesmal vor – das sind in etwa so viele wie bei der letzten Auflage 2019.

190 Einwohner hat Gersdorf, das zur Gemeinde Kirchheim gehört. In diesem Ortsteil starten die Radsportler traditionell ihr Bergzeitfahren.

450 Höhenmeter sind auf der Strecke von Gersdorf hinauf zum Eisenberg zu überwinden. Und die haben es in sich, wie alle Fahrer in der Vergangenheit bestätigt haben.

636 Meter hoch ist der Eisenberg. Er ist damit die höchste Erhebung des Knüllgebirges und liegt in den Gemeinden Kirchheim und Neuenstein.

2006wurde Timo Honstein aus Niederaula in Traunstein Deutscher Vizemeister im Bergzeitfahren. Der heute 38-jährige ehemalige Profi gehört dem Orga-Team des RSV Bad Hersfeld an – geht aber nicht mehr selbst an den Start. » DREI FRAGEN

Von Sascha Herrmann

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