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Gruppenliga: FSV unterliegt Großenlüder

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Herrscher der Lüfte: Gästekeeper Marvin Mohr fängt eine Flanke vor dem Hohe Lufter Kevin Preis ab, der zum Kopfball hochgegangen ist. Vorne schaut Ibrahim Oussmann zu.
Herrscher der Lüfte: Gästekeeper Marvin Mohr fängt eine Flanke vor dem Hohe Lufter Kevin Preis ab, der zum Kopfball hochgegangen ist. Vorne schaut Ibrahim Oussmann zu. © Hartmut Wenzel

0:3 (0:2) im Heimspiel gegen Großenlüder: Nach der Niederlage war beim Fußball-Gruppenligist FSV Hohe Luft die Stimmung im Keller.

Bad Hersfeld – Nach der Partie versammelte Waldemar Hafner seine Spieler direkt vor der Bank. Die wenigen Zuschauer, die noch an der Barriere standen, konnten seine Worte deutlich hören. Hohe Lufts Trainer war sauer auf sein Team. „Wir wollten heute kämpfen, in die Zweikämpfe gehen, unser Gesicht zeigen“, sagte Hafner. „Aber allein die Laufbereitschaft – so gewinnt man kein Spiel“, zog der enttäuschte Coach ein ernüchterndes Fazit. „Und so wie wir heute gespielt haben, können wir auch nicht die Klasse halten.“ Dabei vergaß er nicht, die Trainingsbeteiligung zu erwähnen ohne Namen zu nennen: „Mit einmal Training in 14 Tagen kann keiner Gruppenliga spielen.“

Derzeit habe er kaum Möglichkeiten, ein eingespieltes Team auf das Feld zu schicken, da es ständig Veränderungen gebe. Am Samstag fehlten zum Beispiel zum einen die rot- und gelbrot gesperrten Alexander Schaubert und „Emma“ Crawford, zum anderen war Christian Dick privat verhindert und Andy Rakk schwer verletzt. Nur rund 20 Minuten nach dem Wechsel baute der FSV Druck auf, um mit dem Gegner mitzuhalten und um zum Torerfolg zu kommen.

Die besten Chancen in dieser Zeit vergaben Johann Eirich, der allein in den Strafraum drang, auch seinen Gegenspieler stehen ließ, aber an Keeper scheiterte sowie Pasqual Belosicky, der eine Hereingabe von Eirich von rechts aus fünf Metern nicht richtig traf. Als Hohe Luft der Anschlusstreffer nicht gelang, war auf der Gegenseite Niklas Wese zur Stelle und traf aus halbrechter Position zum 0:3 - und damit war die Partie gelaufen.

Bereits in der ersten Hälfte hatte Großenlüder leichtes Spiel bei den Toren von Sascha Hasenauer und Wese. Noah Hubl vergab noch eine Großchance.

Hohe Luft: Baumgardt - Hasanovic (46. Oussmann), Preis, P. Belosicky, B. Demir (80. Orlov), D. Eyerich, J. Belosicky (46. Eirich) , Piecha, Schaefer (76. L. Endrisch), Gerharz, Nöding

SV Großenlüder: Mohr - Hubl, Beyer, Auth, Auth, Hasenauer, Wese, Strehl, Haus, Nterugha, Schlitzer, Martinez SR: Bechmann, Z: 50, Tore: 0:1 Hasenauer (26.), 0:2 N. Wese (33.) 0:3 N. Wese (71.)

Von Hartmut Wenzel

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