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Fünf Gründe: Darum besteht der SV Adler heute Abend auch beim FC Eichenzell

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Von: Maurice Morth

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Jannis Beng, Kilian Löffler, Thomas Hammer und Eike Görs spielen in der Viererkette des SV Adler eine wirklich starke Saison. In dieser Szene scheitert Innenverteidiger Thomas Hammer (Mitte) im Spiel gegen die TSG Sandershausen mit einem Torabschluss knapp am Keeper.
Jannis Beng, Kilian Löffler, Thomas Hammer und Eike Görs spielen in der Viererkette des SV Adler eine wirklich starke Saison. In dieser Szene scheitert Innenverteidiger Thomas Hammer (Mitte) im Spiel gegen die TSG Sandershausen mit einem Torabschluss knapp am Keeper. © Maurice Morth

Heute reist der SV Adler in der Fußball-Verbandsliga Nord zum FC Eichenzell (19 Uhr). Wir haben fünf Gründe gesammelt, wieso der Spitzenreiter auch das Auswärtsspiel in Osthessen besteht.

1. Die Viererkette. Nur der CSC 03 Kassel hat bisher in dieser Saison mit 23 Treffern ein Tor weniger kassiert als der SV Adler Weidenhausen. Die Viererkette mit Jannis Beng, Kilian Löffler, Thomas Hammer und Eike Görs ist eine Bank. Zuletzt machten Löffler und Hammer auch in der Offensive mit Toren auf sich aufmerksam. Aber auch Rechtsverteidiger Görs zählt zu den Aufsteigern der Saison, arbeitete sich von der Reserve bis zur Stammkraft in der Fußball-Verbandsliga empor.

2. Das Selbstvertrauen. Seit dem 25. September 2021 haben die Weidenhäuser in der Verbandsliga kein Spiel mehr verloren. Selbst Rückstände wie gegen die SG Hombressen/Udenhausen (0:1), den OSC Vellmar (0:1) und zuletzt die SG Bad Soden (1:2) werfen die Mannschaft von Ronald Leonhardt nicht aus der Bahn. Stattdessen spielt der Tabellenführer mit Ruhe seinen Stiefel herunter, vertraut in die eigene Stärke und ist auch in brenzligen Situation dazu in der Lage, noch einmal nachzulegen.

3. Die Konzentration. Anfangsphasen extrem verschlafen hat der SV Adler Weidenhausen in diesem Jahr noch nicht. Die Konzentration wird auch unter der Woche ein wichtiger Faktor werden, rund 100 Kilometer und eineinhalb Stunden Fahrtzeit liegen zwischen Weidenhausen und Eichenzell. „Wir müssen schnell den Fokus auf den Fußball legen und den Arbeitsalltag abstreifen“, weiß auch SV-Adler-Teammanager Stefan Stederoth um die Schwierigkeiten einer Englischen Woche.

4. Kein Leichtsinn. Auf die leichte Schulter nimmt der SV Adler Weidenhausen keinen Gegner – egal ob aus dem Tabellenkeller oder von der Tabellenspitze. Gegen den FC Eichenzell wäre das auch fatal, denn die Osthessen haben selbst einen kleinen Lauf. Seit mittlerweile fünf Spielen sind sie ungeschlagen. „Sie sind eine Mannschaft, die ihre Qualitäten vor allem im Umschaltspiel und auch bei Standardsituationen hat. Mittelfristig wollen sie ins obere Tabellendrittel“, warnt Stefan Stederoth vor der Britannia.

5. Rotation funktioniert. Es ist eine bereits bekannte Stärke in dieser Saison: Mit den Verpflichtungen von Moritz und Kilian Krug sowie Philipp Immig hat der Adler-Kader noch einmal deutlich an Qualität und Breite hinzugewonnen. Auch Rotationen in der Startaufstellung – seien sie Verletzungen geschuldet oder taktischer Art – sorgen für keinen Spannungsabfall. Jan Gonnermann (Urlaub) wird heute wieder zur Verfügung stehen, für Luis Goebel (Zerrung) und Johannes Klotzsch (Armverletzung) reicht es wohl noch nicht für einen Einsatz.

(Maurice Morth)

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